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Pokalspiel

Di 20.09.11  20.00  VfB Einberg - FC Adler Weidhausen  3:5

Verbandsspiele

Fr 07.10.11  20.15  VfB Einberg - TSV Scherneck  2:9

Im ersten Bezirksliga-Heimspiel der Vereinsgeschichte traf eine sehr junge VfB-Mannschaft (Altersdurchschnitt: 22,0 Jahre) auf den letztjährigen Bezirksliga-Dritten TSV Scherneck (Altersdurchschnitt ca. 30 Jahre).

Die favorisierten Gäste gingen motiviert zur Sache und gaben den Einbergern vor allem durch ihre Aufschläge Rätsel auf. Dass an dieser Stelle der Übergang von Erlaubtem zu Unerlaubtem selbst für Fachleute nur schwer zu erkennen ist, ist ein altbekanntes TT-Problem.

Die zwei VfB-Spielgewinne kamen aus dem hinteren Paarkreuz, wobei Erich Mick aus VfB-Sicht das beste Spiel des Tages ablieferte und den Schernecker Neuzugang Dominik Klein mit 3:0 (12:10, 13:11, 11:6) besiegen konnte. Auch der Einberger Neuzugang Niko Steckmann machte seine Sache gut und schlug Chr. Reißenweber mit 3:0 (11:9, 12:10, 11:8).

Leider hat man beim VfB, der in der neuen Saison den Abgang von Daniel Stegner (Studium) und für weite Teile der Vorrunde die Verletzung von Heinz Brückner verkraften muss, die richtige Zusammensetzung für die Doppel noch nicht gefunden.

Demzufolge ging Scherneck mit 3:0 nach den Doppeln in Führung und in den nachfolgenden vier Einzeln gewannen Jan Schwadtke, Jens Blümig, Henning Endruweit und Fabian Markert keinen einzigen Satz. Scherneck führte uneinholbar mit 7:0, danach gingen je zwei Spiele an beide Teams.

Insgesamt ein nicht ganz unerwartetes Ergebnis, das das junge VfB-Team nicht entmutigen wird, das aber auch zeigte, dass die Latte im Bezirk ein ganzes Stück höher liegt.

Fr 14.10.11  20.15  TTC Tiefenlauter III - VfB Einberg   9:1

Kirchweih – Aufstrich aus Tiefenlauter.

Die Einberger Herren hatten an der Kirchweih ein Auswärtsspiel erhalten und sich eine Steigerung gegenüber dem Auftakt-Heimspiel vorgenommen. Die gelang auch, lediglich die Umsetzung in Zählbares fehlte.

Einzig Mannschaftsführer Jens Blümig konnte dann punkten, als es darauf ankam, spielte sein bestes Tischtennis im 5. Satz und schlug Tiefenlauters Nr. 1 Holger Buhr mit 3:2.

Da stand es aber schon wieder 3:0, weil erneut alle Doppel verloren wurden. Auffällig die Schwäche in den Endphasen der Sätze: Tiefenlauter gewann mit 14:12, 13:11, 13:11, 12:10, 11:9, 11:9 …, die Einberger vergaben in den Doppeln ca. 10 Satzbälle und holten nur einen einzigen Satz.

Ähnliche Situation in den Einzeln: Jan Schwadtke und Erich Mick zeigten tolle Ballwechsel, brachten ihre Gegner zum Fluchen und an den Rand der Niederlage, zu einem Matchgewinn reichte es aber auch bei 2:0-Satzführung nicht.

Kommentar von der Tiefenlauterer Bank: „Eure Mannschaft hat das spielerische Potential, es fehlt aber die Cleverness“.

Ein 9:4 oder 9:5 hätte dem Spielverlauf eher entsprochen als ein 9:1 und wer weiss, was passiert, wenn die Mannschaft mal an einem Erfolg schnuppert.

So bleibt die Gewissheit, dass das junge VfB Team sich steigern kann und wird. Derzeit ist einfach mehr Ruhe und Geduld gefragt und nicht ein Denken in Zahlen.

Fr 21.10.11  20.15  VfB Einberg - SG Rödental  1:9

Im Lokalderby, das mehr eine freundschaftliche Atmosphäre hatte als Derbycharakter, trafen die Einberger Herren auf den Meister der Vorsaison, der in Bestbesetzung antrat.

In den Doppeln konnte der VfB sehr gut mithalten. Blümig/Mick schafften gegen Mex/Schelhorn den ersten Bezirksliga-Doppelerfolg für den VfB überhaupt, Endruweit/Markert brachten das SG-Spitzendoppel Kreuz/Hartel in den 5. Satz und auch im Vater-Sohn-Duell von Niko Steckmann/Jan Schwadtke gegen Peter Steckmann/Marcus Weingarth gab es nur einen knappen SG-Erfolg (12:14, 13:11, 12:14, 8:11 aus Einberger Sicht).

In den Einzeln holte der VfB nichts Zählbares. Mannschaftskapitän Jens Blümig kam gegen den durch Knieprobleme gehandicapten SG-Einser Peter Steckmann immerhin in den 5. Satz. Erich Mick verdiente sich das größte Lob, führte wie in Tiefenlauter mit 2:0 nach Sätzen, sein Gegner Marcus Weingarth musste seine ganze Routine auspacken und münzte einen 6:8-Rückstand im 5. Satz in einen 11:8-Endstand um.

Die übrigen VfB Youngster Jan Schwadtke, Henning Endruweit, Fabian Markert und Niko Steckmann gewannen in ihren vier Matches insgesamt nur einen Satz gegen mehr als doppelt so alte Gegner mit ausgereifter Spielanlage.

Fr 28.10.11  20.15  VfB Einberg - TSV Bad Rodach II  3:9

Kopfball.

Insgesamt wurden 8 fünfte Sätze gespielt, von denen Rodach 7 gewann.

23:29 Sätze insgesamt minus 1:7 fünfte Sätze = 22:22 (Satzergebnis ohne 5te Sätze).

Im Einzel gingen alle 5. Sätze verloren. Die inoffizielle Gesamtwertung der 4. Sätze ging mit 6:2 an den VfB.

Bei Gleichverteilung ist die Wahrscheinlichkeit von einem 4:1-Zwischenstand auf 8:4 zu kommen gleich 1:128. Pro Saison spielt ein Stammspieler im Einzel 60-70 Sätze. Somit ist die Wahrscheinlichkeit, dass das zweimal pro Saison vorkommt, nahezu gleich Null.

Der VfB gewinnt aktuell im Schnitt alle zwei Matches ein Doppel, 2,5 Einzel und 28 Sätze. Das ergibt am Saisonende 9 gewonnene Doppel, 19 gewonnene Einzel sowie ca. 250 Sätze.

Mit einem zweistelligen Zuschauerschnitt ist der VfB die Zuschauermacht der Liga. Die Gäste waren sichtlich beeindruckt, doch auch ein Schorsch-Effekt verfliegt irgendwann.

Bei der Einkehr der Mannschaften nach dem Spiel gab es ein 5:5-Unentschieden, wobei Rodach im Verzehr klarer Sieger war, da der VfB sein Potential zur Zeit halt nicht an den Tisch bringt.

Sa 05.11.11  18.00  TV Ebersdorf - VfB Einberg  9:6

Premiere in 3:15h.

Der Ebersdorfer Oldie und Mannschaftsführer Klaus Lindner konnte sich bei der Begrüßung zu Recht nicht an eine Bezirksligapartie gegen Einberg erinnern.

Am Ende hatte es der ersatzgeschwächte TVE (ohne W. Quaschigroch) in erster Linie ihm und seinem Mannschaftskollegen Lothar Fischer zuzuschreiben, dass man als Sieger die Halle verlassen konnte.

Der VfB hatte in Jan Schwadtke seinen besten Akteur, der erstmals all seine Matches gewann und dabei nicht einen einzigen Satz abgab (gegen Julian Forkel und Florian Dennstädt im Einzel und zusammen mit Niko Steckmann gegen F. Dennstädt/S. Lindner). Überhaupt lag der VfB im vorderen Paarkreuz vorn, weil Nr. 2 Jens Blümig ebenfalls gegen F. Dennstädt siegreich war (11:9 im 5. Satz). Leider verlor er dann das 2. Einzel gegen J. Forkel knapp in 5 Sätzen.

Im mittleren Paarkreuz gab es für Henning Endruweit und Fabian Markert eben gegen K. Lindner sowie L. Fischer nichts zu holen; alle Spiele gingen an Ebersdorf.

Das hintere Paarkreuz war völlig ausgeglichen. In der ersten Einzelrunde hatte sowohl Niko Steckmann (3:1 gegen Steffen Lindner) als auch Erich Mick gewonnen, der erneut das dramatischste Match ablieferte: Gegen G. Hoffmann lag er mit 0:2-Sätzen zurück, glich auf 2:2 aus und hatte im Nervenkrieg des 5. Satzes trotz permanentem Rückstand am Ende mit 12:10 die Nase vorn. Der VfB lag zu diesem Zeitpunkt mit 5:4 in Front.

Obwohl oder gerade weil man jetzt in Führung lag, die Jan Schwadtke sogar noch ausbauen konnte, ging in der 2. Einzelrunde bei den übrigen VfB Spielern gar nichts mehr.

Im hinteren Paarkreuz hatte der erste Durchgang berechtigte Hoffnung geweckt. Doch Niko Steckmann konnte sich nicht auf den recht defensiv agierenden G. Hoffmann einstellen und bei Erich Mick war wohl der Bogen durch das 1. Einzel überspannt und er verlor etwas überraschend in 5 Sätzen gegen S. Lindner (allerdings lag zu diesem Zeitpunkt Ebersdorf im parallel ausgetragenen Schlussdoppel klar in Front).

Das junge VfB Team spielte wie gewohnt engagiert, hatte das erste Mal einen Punkt vor Augen und wird in dieser Verfassung auch in den nächsten Spielen ein ernst zu nehmender Gegner sein.

Fr 18.11.11  20.15  VfB Einberg - TSV Scherneck II  9:6

Erster Bezirksliga-Sieg.

Im 6. Spiel klappte es endlich: Das Kellerduell der beiden Aufsteiger entschied der VfB nach zähem Ringen (Spielende: 23:35h) für sich.

Nach den Doppeln lag man – wie beinahe schon gewohnt – im Hintertreffen. Lediglich Jens Blümig/Erich Mick konnten den totalen Fehlstart verhindern und drehten gegen V. Weber/J. Dressel einen 1:2-Satzrückstand in einen 5-Satz-Erfolg um.

Die ersten Einzel dominierte der VfB: Jan Schwadtke mit einem ungefährdeten 3:0 gegen J.-P. Beygang sowie Jens Blümig und Henning Endruweit mit jeweils 3:1 gegen M. Rademacher und V. Weber sorgten für eine 4:2-Führung.

Leider verpassten es nachfolgend sowohl Fabian Markert (1:3 gegen G. Raab) und erst recht Niko Steckmann, die Führung auszubauen, der mit 14:12 im 5. Satz hauchdünn unterlag und dabei auch Matchbälle hergab. Es stand „Vier beide“.

Jetzt zeigte das VfB Team mehr Entschlossenheit. Erich Mick konnte sich mit druckvollem Angriffsspiel gegen R. Seiler durchsetzen; Jan Schwadtke bestätigte seine ansteigende Form und ließ dem gehandicapten M. Rademacher kaum eine Chance; Jens Blümig brauchte in seinem 2. Match lange, um bei mittlerweile mehr als kühlen Hallentemperaturen auf Touren zu kommen, fand sich aber gegen J.-P- Beygang immer besser zurecht und gewann in Fünf. Es stand 7:4 für den VfB.

Nachfolgend sorgte Henning Endruweit mit seinem Gegner G. Raab zwar für hohe Phonzahlen, aber nicht für den erhofften Spielgewinn.

Das spannendste Spiel des Tages mit persönlichem Happy End lieferte VfB-Jugendspieler Fabian Markert gegen Volker Weber ab. Trotz schlechten Starts und häufigen Rückständen erreichte er den Entscheidungssatz. Dort begann es wieder wie gehabt: 1:4-Rückstand, 3:5 beim Wechsel. Plötzlich ein unerwarteter Lauf für Fabian: 9:6-Führung, Time Out Scherneck, ein Kantenball zum 10:6. Doch die Klappe wollte nicht fallen. Schwächephase und bei 10:11 Matchball für den Gegner. Als kaum einer mehr damit rechnet: ein feiner Topspin, einmal Geduld beim Schupfspiel und ein starker Aufschlag. Es stand 13:11, Fabian klatschte die ganze Halle ab, Gesamtstand 8:5, Unentschieden sicher.

Niko Steckmann konnte leider nicht an die Leistung aus dem 1.Spiel anknüpfen und verlor gegen R. Seiler glatt. Doch Erich Mick kam gegen Abwehrspieler J. Dressel wieder richtig ins Rollen und ist dann schwer aufzuhalten …

Fr 25.11.11  20.15  FC Adler Weidhausen - VfB Einberg  9:0

Nullchance.

Gegen schwache Einberger nutzte Weidhausen die Chance auf den ersten Zu-Null-Sieg der Saison.

Der VfB zeigte über weite Strecken kein Bezirksliga-Format, wirkte unkonzentriert und ideenlos.

In den Doppeln lief es nicht einmal so schlecht. So unterlagen Schwadte/Steckmann gegen Götz/Freitag und Blümig/Mick gegen Leffer/Langer jeweils erst im 5. Satz.

Im ersten Einzel nutzte Jan Schwadtke gegen J. Götz eine 9:3-Führung im 1. Satz nicht aus und erholte sich davon im ganzen Spiel nicht mehr. Jens Blümig zeigte die beste Vorstellung eines VfB Akteurs an diesem Tag und lag gar mit 2:0 in Front, doch Weidhausens Nr. 1 A. Fischer konnte den Spieß noch umdrehen.

Danach erlahmte die VfB Gegenwehr zusehends und Weidhausen hatte leichtes Spiel.

Fr 02.12.11  20.00  TSV Unterlauter - VfB Einberg  9:0

Eine durchschnittliche Leistung der VfB Herren genügte nicht, um beim heimstarken und haushohen Favoriten wenigstens den Ehrenpunkt zu holen.

Nach TT-Rangliste sind die Spieler des TSV Unterlauter im Schnitt um 75 Punkte besser platziert als die des VfB. In der TTR-Beschreibung ist dafür eine Gewinnwahrscheinlichkeit von 76% ausgewiesen und ein 9:2 bzw. 9:3 für Unterlauter wäre das laut TTR prognostizierte Ergebnis gewesen.

Dabei konnte man im Gegensatz zum Weidhäuser Spiel nicht einmal den Einsatzwillen der VfB Akteure absprechen, aber an diesem Tag passte es einfach für Unterlauter und nicht  für Einberg.

Die VfB Spieler kamen nicht zurecht mit der wirtshausähnlichen Atmosphäre im TSV-Sportheim, mit der Tatsache, dass die 10-12 Unterlauterer Zuschauer fast neben dem Spieler sitzen und ihre Spieler auch bei hoher Führung noch puschten, mit dem Lärm einer Weihnachtsfeier im Nebenraum, mit der Enge und Glätte der Spielbox.

Leider verführte dies die jungen VfB Akteure, zuviel zu lamentieren und sich vielleicht auch mit Blick auf die hübschen Unterlauterer Bayernliga-Mädels im Zuschauerraum zu brav zu verhalten.

Auffällig waren auch die Serien von „unforced errors“ bei den VfB Akteuren, wo nach gutem Spiel plötzlich 4-5 mal derselbe Fehler in Folge produziert wird und der Satz weg ist.

Vom Ergebnis her schlugen sich Jan Schwadtke und Niko Steckmann am besten, die sowohl im Doppel als auch im Einzel in den 5. Satz kamen. Die größte Chance auf den Ehrenpunkt vergab Jan Schwadtke in seinem Einzel gegen Florian Ott, als er 2:0 führte, sich am Ende vielleicht zu passiv verhielt und sich seinem sich immer mehr steigernden Gegner nach 9:9-Zwischenstand mit 11:9 im 5. Satz knapp geschlagen geben musste.

Fr 09.12.11  20.15  VfB Einberg - TSV Untersiemau II  5:9

„Es war schön bei Euch“.

In einem in Bezug auf den Abstieg richtungsweisenden Spiel verlor der VfB nach 5:4-Führung mit 5:9 und unterlag am Ende aufgrund mangelnder Chancenverwertung und Cleverness.

Die Bedeutung der Partie spiegelte sich in der beiderseitigen Anwesenheit der Abteilungsleiter.

Der VfB startete zum ersten Mal in der Saison positiv aus den Doppeln (Schwadtke/Steckmann – Skipor/Pechtold 3:2, Blümig/Mick – Heinze/Klöpsch 3:0, Endruweit/Markert – Elflein/Deuerling 0:3).

Jan Schwadtke (3:0 gegen Skipor) konnte nachlegen, leider nutzte Jens Blümig in einem guten Spiel gegen die Nr. 1 der Gäste M. Elflein seine Chancen nicht und verlor zwei Sätze trotz 10:8-Führung und am Ende das Match mit 1:3 (10:12, 11:5, 15:17. 9:11).

Henning Endruweit sorgte mit 3:1-Sätzen gegen R. Pechtold für das 4:2, doch nachfolgend versäumten es die VfB Youngsters Fabian Markert (2:3 gegen B. Deuerling) und Niko Steckmann (2:3 gegen S. Klöpsch) die Führung auszubauen.

Erich Mick – von der Bilanz her der beste VfB Akteur der Vorrunde – brachte gegen D. Heinze den VfB noch einmal in Führung, danach begann das große Zittern und die Untersiemauer – gecoacht von ihrem Abteilungsleiter Thomas Bürger – gewannen immer mehr Oberwasser und machten jetzt stets die Punkte, wenn es darauf ankam.

Jan Schwadtke hielt im Spitzenduell gegen M. Elflein gut dagegen, lief aber meistens einem Rückstand hinterher und verlor mit 9:11, 9:11, 11:9, 9:11. Jens Blümig spielte gegen Skipor wieder gut, führte wieder im Endspiel, diesmal mit 9:7 im Entscheidungssatz und verlor mit 9:11.

Der VfB wirkte angeschlagen und die jungen VfB Spieler ließen sich von der mittlerweile aufgekommenen Hektik mehr anstecken als die Gäste. Sowohl Fabian Markert als auch Niko Steckmann nutzte eine 2:1-Satzführung nichts, am Ende hatten die Gastspieler die Nase vorn.

In Anschluss waren die Untersiemauer sichtlich erleichtert, die Einberger hatten noch nicht realisiert, wie knapp das Match wirklich war.

Untersiemau II liegt zur Halbzeit 3 Punkte vor dem VfB auf dem Relegationsplatz.

Ein Sonderlob verdienten sich nach dem letzten Heimspiel der Vorrunde wieder einmal die VfB-Sportheim Wirte Geli und Jürgen, die noch um halb eins Currywürste servierten.

Der VfB war ein guter Gastgeber.

Fr 10.02.12  20.15  VfB Einberg - TSV Unterlauter

Das erste Heimspiel der Rückrunde brachte gegen den Mitaufsteiger im Vergleich zum 0:9 aus der Vorrunde eine Resultatsverbesserung, aber dennoch eine klare Niederlage.

Da der VfB meist mit Ersatz antritt – diesmal fehlten Henning Endruweit und Erich Mick wegen anstehender Prüfung, was Andy Bonk zu seinem Bezirksligadebut verhalf - spielen immer wieder neue Doppelpaarungen gegen eingespielte Gegnerdoppel. Immerhin scheint das neue Einserdoppel Blümig/Schwadtke (3:2 gegen Ott/Brasch) eine erfolgversprechende Variante zu sein. Auch war der erste Doppeleinsatz von Heinz Brückner nach langer Verletzungspause ein kleiner Lichtblick, der aber zusammen mit F. Markert gegen das Einserdoppel der Gäste Probst/Stang chancenlos war. Steckmann/Bonk begannen stark, führten 1:0 nach Sätzen und mit 5:1-Punkten, gaben etwas leichtfertig den 2. Satz ab und hatten danach keinen Plan mehr.

Auffällig nahezu im gesamten Spiel war, dass die Gäste in den entscheidenden Satzphasen mehr zu bieten hatten, vor allem konzentriert blieben und oft die besten Ballwechsel spielten, wenn es wichtig war.

Den VfB Spielern fehlt zu oft die Idee, wie oder was zu spielen sei. Als Konsequenz sind sie leicht auszurechnen, machen vor Nervosität dumme Fehler oder produzieren Fehlaufschläge.

Selbst der ansonsten tadellos spielende Routinier Harry Endruweit ließ sich anstecken und gab gegen V.  Heinel im 5. Satz eine 10:6-Führung noch aus der Hand.

Das größte Lob beim VfB verdiente sich der stark formverbesserte Jugendspieler Fabian Markert, der gegen P. Meyer mit 3:1 gewann und auch bei seiner 2:3-Niederlage gegen TSV-Oldie R. Stang ein gutes Spiel machte.

Den dritten VfB Punkt holte Jan Schwadtke gegen den gleichaltrigen F. Ott und konnte sich damit für die knappe Niederlage aus der Vorrunde revanchieren.

Die Unterlauterer gingen als verdiente Sieger von der Platte und überstanden auch Bonbonattacken auf dem Einberger Weiberfasching ziemlich lässig.

Di 06.03.12  20.00  VfB Einberg - TV Ebersdorf  3:9

Der VfB trat zum ersten Mal in der Saison in Bestbesetzung an. In Bestform war aber nur VfB Nr.1 Jan Schwadtke, der beide Einzel gewann und insbesondere im Spitzeneinzel gegen Werner Quaschigroch (3:2 nach 0:2-Satzrückstand) tolle Ballwechsel zeigte.

Den 3. VfB-Punkt holte Erich Mick gegen Martin Schammberger in einer Partie unter dem Motto ‚Garnstadt Challenge’.

Die übrigen VfB Spieler sind derzeit entweder nicht mehr in Form, außer Form, verletzt oder alles zusammen.

Für die nächsten Spiele scheint demzufolge in erster Linie Schadensbegrenzung angesagt.

Fr 09.03.12  20.00  SG Rödental - VfB Einberg  9:2

Das Lokalderby Tabellenführer gegen Tabellenschlusslicht hatte in vieler Hinsicht freundschaftlichen Charakter. Der VfB hatte als krasser Außenseiter nichts zu verlieren und konnte frei von jeglichem Druck spielen.

Dies bekam insbesondere Fabian Markert und Niko Steckmann gut, die gegen Marcus Weingarth bzw. Stefan Schelhorn für die beiden VfB-Punkte sorgten.

Jan Schwadtke konnte sich leider nicht wie gewünscht in Szene setzen, jedoch ist das SG Team gerade auf den Positionen 1-3 bekanntermaßen top besetzt. So machte auch diesmal das Trio Steckmann, Kreuz, Hartel alle Punkte und gab in 7 Spielen nur 2 Sätze ab.

Auf den hinteren Positionen konnte der VfB Paroli bieten und die jungen VfB Akteure Markert, Mick und Steckmann zeigten, dass sie dazugelernt haben.

Di 13.03.12  20.15   VfB Einberg - TTC Tiefenlauter III  5:9

Das Spiel gegen den Tabellenzweiten brachte für den VfB ein achtbares Ergebnis und mit dem Match von Henning Endruweit gegen Staffel-Spielleiter Hans-Albert Braemer ein Match aus der Kategorie Pyscho-Thriller.

Deutlich wurde erneut, dass der VfB u.a. durch ständig wechselnde Aufstellungen einfach kein Doppel von Bezirksliga-Format hat. So startete man zum wiederholten Male mit 0:3.

Dabei waren z.B. Schwadtke/Steckmann fast ständig überlegen, gewannen zwei Sätze mit 11:7 und 11:3, aber immer wenn es eng wurde gab es falsche Entscheidungen oder Durchhänger und die anderen drei Sätze gingen mit 12:10, 12:10 und 13:11 an das Tiefenlauterer Duo M. Wolf/Winkler.

 Die 5 VfB-Punkte machten Jan Schwadtke und Henning Endrweit (je zwei) sowie Erich Mick, der sich gegen F. Winkler für die Vorrundenniederlage revanchieren konnte.

Jan Schwadtke stellte mit zwei verdienten 3:1-Erfolgen gegen H. Buhr und J.Kessner seine Rückrunden-Einzelbilanz ins Positive und ist fraglos der aktuell beste VfB-Spieler.

Henning Endruweit holte gegen F. Wolf und H.-A. Braemer zwei Einzelsiege und zeigte zum wiederholten Male, dass mit Kampfgeist und Siegeswille ein scheinbar verlorenes Spiel noch zu drehen ist. Nach seinem Sieg gegen H.-A. Braemer war das bis dahin recht souverän aufspielende Tiefenlauterer Team am Wackeln.

Eckpunkte in einem dramatischen Match waren ein vermeintlich vorentscheidender 0:2-Satzrückstand - wobei Henning im 2. Satz einen 2:8-Rückstand in ein 11:10 umwandelte, um dann doch mit 18:16 zu verlieren -, der Ausgleich zum 2:2 – verbunden mit dem Gedanken, dass die Einstellung auf das Noppenmaterial jetzt gelungen ist -, im 5. Satz wieder ein aussichtsloser 5:10-Rückstand bei immer lauter werdender Selbstanfeuerung von beiden Seiten („Wir sind hier beim Tischtennis und nicht in der Kirche“), zwei Timeouts und sieben Punkten in Folge zum 12:10-Endstand.

Leider konnte der VfB nicht Nachlegen und war zu Beginn ohne Doppelpunkt geblieben.

Positiv zu bleibt vermerken, dass Heimstärke gezeigt wurde, dass die VfB-Spieler trotz der vielen Niederlagen und dem nicht mehr zu vermeidenden Abstieg die Köpfe nicht hängen lassen und vor allem, dass bei vielen Aktionen Verbesserungen zu erkennen sind.

Fr 13.04.12  20.15  VfB Einberg - FC Adler Weidhausen  4:9

Im letzten Heimspiel der Saison ging es für beide Teams um nichts mehr. Im Gegensatz zum 0:9 aus der Vorrunde erreichte der VfB diesmal ein achtbares Ergebnis, von einem Erfolg war man aber ein ganzes Stück entfernt. Der Unterschied lag vor allem im vorderen Paarkreuz, wo Weidhausen mit A. Fischer und J. Götz für Bezirksliga-III-Verhältnisse überdurchschnittlich besetzt ist.

Obwohl ein angeschlagener Jan Schwadtkte vor allem beim 2:3 gegen J. Götz gut aussah und Jens Blümig mehrfach in die Satzverlängerung kam, gab es vorne für den VfB nichts Zählbares.

Im mittleren Paarkreuz sah es da schon besser aus. Henning Endruweit und der zum wiederholten Male seine Verbesserungen zeigende Fabian Markert schlugen beide Weidhausens R. Gregor und verloren gegen C. Leffer jeweils nur knapp.

Im hinteren Paarkreuz schaffte es Niko Steckmann gegen S. Schumann endlich einmal, eine 2:0-Satzführung ins Ziel zu bringen, wenn er auch zwischendurch den 2:2-Satzausgleich zulassen musste. Ein im Klausurstress befindlicher Erich Mick kam gegen Materialspieler W. Schumann erneut nicht zurecht.

Fehlen noch die Doppel: Hier holten J. Schwadtke/N. Steckmann erfreulicherweise ein 3:0 gegen Gregor/S.Schumann, ansonsten gab es wenig zu bestellen – wie in vielen Doppelmatches der fast abgelaufenen Saison.

Erfreulich ebenfalls, dass der Zuschauerzuspruch durch die anderen VfB-Aktiven trotz fehlender Erfolge immer noch sehr gut ist.