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VfB Einberg I – TV Ebersdorf II 4:9

Im Spiel „eins" nach dem nur 1-jährigen Gastspiel in der Bezirksliga III Co/Nec gastierte mit dem TVE II eine Kreisliga I erfahrene Mannschaft in Einberg. Und die neuformierte VfB-Mannschaft, man hat 3 Abgänge zu kompensieren, gab einen guten Gastgeber ab, denn schon mit 3 (davon 2 im 5.Satz) verlorenen Eingangsdoppeln war der Grundstein für den TVE-Auswärtssieg gelegt.

Trotz Einberger Bestbesetzung (Steckmann-Blümig-Endruweit Henning-Mick-Endruweit Harry-Bonk) war also von nun an Schadensbegrenzung angesagt – vielleicht ist wenigstens noch ein Pünktchen zu holen. Doch die Verunsicherung aus der Vorsaison – man holte in der Rückrunde der Bezirksliga keinen einzigen Punkt mehr – schien lähmend auf die gesamte Mannschaft zu wirken.

Das vermeintlich spielerisch bessere mittlere Paarkreuz (Endruweit He./Mick) des VfB konnte gegen Routinier Friedel (beidesmal 5.Satz) und St. Lindner keinen einzigen Punkt erringen. Im vorderen Paarkreuz (Steckmann/Blümig) gab es in den 4 Matches, wovon 2 erst im 5.Satz ihre Sieger fanden, 3 Siege (2x Blümig/1x Steckmann) und 1 Niederlage (1x Steckmann). Im hinteren Paarkreuz (Endruweit Ha./Bonk) konnte lediglich Bonk in 5.Sätzen seinen Gegner Welsch niederringen.

Somit knüpfte man nahtlos an die Negativserie der Vorsaison an – es war nunmehr das 13. Pflichtspiel ohne Sieg – doch irgendwann klappt’s wieder – hoffentlich beim nächsten Ausswärtsspiel beim Aufsteiger TTC Eschi Frohnlach

 

TTC Eschi Frohnlach - VfB Einberg I 4:9

Die Baustelle „Doppel" schien dank Umstellungen, wurden im Vergleich zur Saisonauftaktniederlage allesamt umgekrempelt, mit 2. Siegen erst einmal behoben zu sein. Doch geglänzt haben bei ihren Siegen weder Blümig/Mick noch Endruweit/Endruweit. Das Doppel Steckmann/Bonk hatte gegen das „materialistische" (Anti/Noppen außen) 1.Doppel Gehrlicher/Förtsch nicht den Hauch einer Chance.

Frohnlachs Nr. 1 Gehrlicher hatte gegen Blümig in ersten beiden Sätzen leichtes Spiel - in den Sätzen 3. und 4. Gegenwehr – im Entscheidungssatz dank seiner sicheren Spielweise Erfolg und gewann letztendlich verdient mit 3:2. Förtsch, Frohnlachs Nr. 2, war nur ein Spielball für den an diesem Abend stark aufspielenden Steckmann – Einbergs Nr. 1 und verlor klar mit 3:0. Wie im Spiel gegen Ebersdorf wirkte unser mittleres Paarkreuz immer noch stark bis sehr stark verunsichert. Hochmotiviert, aber nicht im Kopf frei, und deshalb nicht die nötige Locker-/Sicherheit in beider Händchen, besiegte Henning Endruweit Becker mit mehr Mühe als nötige erst im 5.Satz (11:9). Im Parallelspiel verlor jedoch Mick gegen Kämpfer H. Scheckenbach mit dem selben Ergebnis. Bonk fand gegen Weidners auf Sicherheit bedachtes Spiel kein richtiges Gegenmittel und verlor mit 3:1. Mehr Erfolg – oder „mehr Glück" würde Eschi-Spieler Fischer sagen – hatte Harry Endruweit und „beglückte" Fischer mit einigen Füchsen glatt 3:0. Noch war nichts in trockenen Tüchern, denn es stand nur 5:4 aus VfB-Sicht, bevor die zweiten Paarkreuzvergleiche im Einzel starteten.

Für den weiteren Spielverlauf entscheidend war dann das anschließende Spitzenspiel zwischen Gehrlicher und Steckmann, welcher ein super Spiel mit tollen Ballwechseln ablieferte und den Abwehrstrategen mit 3:2 bezwang. Davon beflügelte legten Blümig/Endruweit Henning/Mick 3 ungefährdete Siege nach und ... Und was!?...Ja....Einberg kann’s doch noch...Im 14. Pflichtspiel wieder einmal ein Sieg.

Nun fiebert man dem Derby gegen Topfavorit SG Rödental II ein wenig gelassener entgegen.

 

 

VfB Einberg I – SG Rödental II 8:8

Zum Derby traten beide Mannschaft mit Ersatz an, was jedoch der Spannung keinen Abbruch tat. Derbystimmung kam aber dennoch nie so richtige auf. Beide Teams waren stets auf Augenhöhe und lieferten sich bis zum Schluß(-doppel) ein Kopf an Kopf Rennen. Trotz eines aber malen 1:2 Rückstandes nach den Anfangsdoppeln legte der VfB in den Einzeln einen 4:1 Zwischenspurt (trotz taktischem Störfeuer durch Lieb: „Mensch, des Netz ist doch zu hoch. Des hab ich noch nie nachmessen lassen. Aber heute muss es mal sei!" – er verlor aber trotzdem gegen Mick mit 3:1) ein. Danach sprintete die SG mit 4 Siegen in Folge auf 5:8 weg. Und der aus SG-Sicht (mit dieser heutigen Besetzung) nicht für möglich gehaltene Derbysieg war doch in greifbarer Nähe. Doch nun bewiesen Dieter Röther als auch Klaus Heublein im hinteren Paarkreuz Nerven und gaben mit 2 Siegen (einer davon mit 11:8 im 5.Satz) dem Doppel Steckmann/Blümig gegen Schelhorn/Reichert die Möglichkeit ein Unentschieden zu erkämpfen. Letzt endlich siegte das VfB-Doppel verdient nach 1:2 Satzrückstand mit 11:8 im 5.Satz.

Auch konnte im Anschluss das Derby nur im Kreise der VfB-Akteure im Sportheim analysiert werden. Nur Einberger Spieler!? Fragefüsschen – Gänsezeichen? Nein! „Gästespieler" Brückner (welcher aus unerklärlichen Gründen keine Berücksichtigung im Team SG Rödental II fand – da wäre der Auswärtssieg sicher gewesen!) fand auch den Weg dorthin und musste dort so einiges „schlucken".

 

VfL Neustadt I - VfB Einberg I 8:8

Der VfL musste nur einen, der VfB sogar zwei Stammspieler ersetzen, so dass beim
VfB erneut neue Doppel gebildet werden mussten. Das zu erwartende Resultat von 2:1 für den VfL trat dann auch ein, es hätte aber durchaus auch 3:0 stehen können, denn das 1. Doppel Steckmann/Blümig fand nie so richtig den Draht zum „gemeinsamen Spiel" – gewannen aber knapp mit 3:2. Das vordere Paarkreuz Steckmann/Blümig versteht es aber komischer Weise in den Einzeln sich zu steigern und phasenweise auch zu begeistern. So besiegten beide den „Zweier" Hänsel mit 3:1. Gegen den „Einser" Ch. Protzmann hatten beide etwas mehr Mühe (als eigentlich nötig – Bruder Leichtsinn kam hier öfters durch – ähnlich zu sehen in ihren Doppeln) siegten aber auch hier zweimal mit 3:2, wobei Steckmann den 5.Satz mit 12:10 durch einen Fehlaufschlag Protzmanns gewann. Erneut musste „VfB-Oldie" Harry Endruweit (es fehlten Einbergs etatmäßige Nr. 3und 4) und A. Bonk sich in der Mitte beweisen. Hätte Harry gegen VfLs Nr. 3 Fischer den 2.Satz nicht unglücklich mit 13:11 verloren, vielleicht hätte die 2:0 Satzführung zu seinem 1.Sieg in der „ungeliebten" Mitte gereicht. Hätte wenn und aber ...!? So schaffte es nur A. Bonk gegen N. Baumann mit 3:1 die Oberhand zu behalten, zeigte hier jedoch, was er alles kann, wenn er ruhig bleibt in den entscheidenden Spielsituationen. Hinten durften sich die Gegner H. Protzmann/Stegner (Spieler aus der 3.Mannschaft) an D. Röther und D. Roos die Zähne ausbeißen. Beide zeigten „eigentlich" eine gute und ansprechende Leistung und besiegten Stegner zweimal glatt mit 3:0. Doch mit Protzmann, der VfL-„Held in Strumpfhosen" (nicht bös gemeint Hans – falls du’s lesen solltest), kam der weitaus unbequemere Spieler an den Tisch und gewann beides mal knapp mit 3:2. Doch hätte es nach dem Spielverlauf zwischen D. Röther und ihm dazu kommen dürfen!? Kurzmeldungen: 1.Satz Röther (11:1) STOP 2.Satz 8:2 Führung Röther STOP 2.Satz Röther (11:8)! STOP Auswärtssieg (bei Sieg Roos) möglich STOP 3.Satz Protzmann (11:9)? Sch.... STOP 4.Satz Protzmann (11:7) STOP Röther hat nun den Faden total verloren STOP Sieg (11:7) Protzmann - VfL-„Held in Strumpfhosen"

So kam es um 23:15 zum Schlußdoppel und man hätte immer noch den Auswärtssieg erreichen können. Doch auch hier standen sich Steckmann/Blümig mehr selbst gegenüber als dem Gegner Protzmann Ch./Fischer. Diese hatten letztlich mehr Biss, mehr Willen (den Punkt zu holen als umgekehrt den Auswärtssieg), die bessere und sichere Spielanlage, ergänzten sich, machten wenig(er) Fehler, wobei sie trotzdem stets aggressiv spielten und den Punktgewinn suchten. All dies blitzte nur sporadisch bei den beiden VfB-Akteuren auf. Trotz zwei knappen Sätzen (18:16 und 14:12) musste man sich doch glatt mit 3:0 geschlagen geben. Die Punkteteilung war kurz nach 23:36 und 27 Sec. vollzogen.

In den nächsten zwei Partien (Di beim FC Adler Weidhausen II und Fr zu Hause SG Rödental III) sollten 3 Punkte das angestrebte Ziel sein. Auch wenn man wieder in beiden Partien nicht mit der "starting six" antreten kann.

  

Pokalnachlese/-vorschau

Die Jungs vom VfB Einberg I stehen mittlerweile im Halbfinale des Pokals auf Kreisebene, denn bisher lagen die „TTC" dem „VfB" recht gut. Der Gegner (beide Teams niederklassiger) wird in der Partie zwischen TV Ebersdorf III und VfL Neustadt II ermittelt, was dann auch bedeutet, dass man das vierte Auswärtspokalspiel in Folge bestreitet, denn der Klassenniedere hat immer Heimrecht.

1. Runde: TTC Neuses a. Br. – VfB Einberg I 1:5

(Mannschaft: Steckmann 2:0 – Blümig 2:0 – Endruweit Harry 1:1)

2. Runde: TTC Neundorf – VfB Einberg I 2:5

(Mannschaft: Steckmann 2:0 – Endruweit Henning 1:1 – Mick 1:1)

Viertelfinale: TTC Neershof – VfB Einberg I 3:5

(Mannschaft: Endruweit Henning 3:0 – Mick 1:1 - Blümig 1:2)

Prognose: Den Ergebnissen nach müsste/dürfte ein 4:5 Auswärtssieg drin sein!? Fiiiiinaaaale!

 

 

FC Adler Weidhausen II - VfB Einberg I 8:8

Auch in diesem Spiel musste der VfB mit 2 Ersatzspielern antreten, was den angestrebten Punktgewinn in der Ferne nicht gerade einfacher machte. Besonders erschwerend kommt hinzu, dass die etatmäßige Nummer 1 Niko Steckmann auf Grund eines Handgelenkbruches die gesamte Vorrunde fehlen wird. Wann er wieder einsatzfähig ist, steht in den Sternen. Auf diesem Wege alles erdenklich Gute und baldige Genesung.

Für ihn überraschend, aber auf Grund seiner gezeigten Leistungen als „Ersatzspieler" in der 2.ten, wurde nicht ein Hase, sondern ein Hut aus dem Hut gezaubert. Und Oli durfte gleich im Doppel 1 mit Blümig ran. Dieser Schritt wurde aus taktischen Gründen getätigt, um das eingespielte Doppel Endruweit Harry/Heublein, welcher dankenswerterweise erneut aushalf, als Doppel 3 an den „blauen" Tisch zu lassen. Denn man wollte nach Möglichkeit mit 1 besser mit 2 Siegen starten. Und dies ging auch auf. Lediglich das an 2 gesetzte Doppel Mick/Bonk musste sich glatt in 3. Sätzen dem unbequem zu spielenden Doppel Schumann Heinz/Langer geschlagen geben.

In einem bis zum Schluss spannenden (Gesamt-)Spiel mussten im vorderen Paarkreuz Blümig (1:3) und Mick (0:3) neidlos anerkennen, dass Abwehrspieler H. Schumann – Weidhausens Nr. 1 - zu sicher agierte. Er „noppte" beide das ein und andere Mal aus und schlug gekonnt sicher bei zu hoch retournierten Bällen zu. Auf’s Korn genommen wurden sie in ihren zweiten Einzelspielen jedoch nicht. Beide hatten alles im allen leichtes Spiel gegen K. Korn.

In der Mitte durften Harry Endruweit und Andy Bonk ihr Können beweisen. Setzte es gegen Weidhausens Nr. 3 Langer (wie H. Schumann auf der Rückhand Noppen außen) zwei Niederlagen, wobei die Sätze, aus den unterschiedlichsten Gründen, immer ganz knapp zu Ungunsten des VfBs ausgingen. Aber gegen Eyrich zeigte v.a. Bonk, was in ihm steckt. Er durfte (selbst Schuld) einen Satz länger als Endruweit sein explosives Offensivspiel zeigen und siegte souverän und ungefährdet mit 3:1 Sätzen. Man hatte bei beiden immer das Gefühl, dass der Sieg nie durch den Gegner, allenfalls durch sich selbst, in Gefahr geraten könnte.

Der tiefstapelnde („Meinst ich hab überhaupt eine Chance – ich spiel doch nur Dritte" – Labertüt) Youngster im heutigen Team zeigte eine abgeklärte, ja fast abgezockte, Leistung gegen Friedrich und besiegte diesen im 5.Satz (11:7). Im anderen Spiel fand Heublein gegen den „in Einberg wohnenden" Seidenspinner in den ersten beiden Sätzen gar nicht statt. Ein „Lucky Punch" von Heublein (12:10 im 3.Satz) brachte die Wende in diesem zerfahrenen Spiel. Etwas besser spielend, aber nicht so gewohnt sicher im Abschluss, zitterte er sich nach einem 11:9 in den 5.Satz, welchen er dann mit 11:6 gewann.

Man lag 3 Spiele (2 Einzel + 1 Doppel) vor Schluss mit 8:5 in Front – Ergo: der angestrebte Punktgewinn war unter Dach und Fach!!!

Somit hatte Heublein gegen Friedrich den 1.Matchball zum Auswärtssieg. Aber was da in den ersten beiden Sätzen von beiden geboten wurde, kann man eigentlich nicht in Worte fassen. Nach 0:7 Rückstand hatte Heublein auf einmal beim Stand von 11:10 Satzball – wehrte diesen selbst durch einen Fehlaufschlag ab und verlor nach weiteren abwechslungsreichen 18 Punkten mit ??:?? (Einsendeschluss: 30. Februar 2013) - Kommentar aus der Halle: „Wie früher halt". Im zweiten Satz rettete Klaus dann einen 8:2 Vorsprung gerade noch so mit 12:10 ins Ziel, jedoch erreichte er nicht die endgültige Zielgerade, denn Friedrich ließ sich die beiden darauf folgenden Sätze nicht nehmen und siegte mit 3:1 Sätzen. Auch hatte Hut gegen Seidenspinner den schlechteren Start. Er verlor denn ersten knapp mit 13:15, gewann jedoch dann zwei Sätze souverän und lag mit 2:1 vorn. Doch dann setzte Seidenspinner seine starken Rückhandkonter, welche stets zum Punktgewinn führten, immer mehr ein und gewann gegen ein trotzdem stark (auf-)spielenden Hut mit 3:2 Sätzen. Und so kam es zum Schlußdoppel, wo man sich keine großen Hoffnungen auf einen Sieg machte. Und so setzte es eine erwartete 3:1 Niederlage für das Doppel Blümig/Hut. Wobei hier Hut weitaus weniger Probleme mit dem Material von Schumann/Langer hatte als Blümig.

Alles in allem wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung – das Fehlen der Nummer 1 (Steckmann) und 3 (Endruweit Henning) wurde sehr gut kompensiert – welche Mut und Zuversicht für’s Heimspiel gegen SG Rödental III macht. Auch wenn hier wieder die beiden eben genannten Spieler fehlen werden, aber mit Heublein und Röther 2 Routiniers mitspielen.

 

 

VfB Einberg I – SG Rödental III 9:7

Wie schon zum Derby gegen SG Rödental II traten auch hier beide Mannschaft nicht in der aller besten Aufstellung an. Spannend blieb es, wie in den letzten paar Spielen, bis zum Schluss mit dem besseren Ende für den VfB. Vater des Erfolges waren die 4 gewonnen Doppel (hoffentlich nicht dem EXPO-Slogan folgenden: „Das gibt’s nur einmal – das kommt nie wieder") und das bärenstarke hintere Paarkreuz Heublein/Röther, welche alle 4 Einzel mehr als souverän gewannen. Besonders an Röthers Anti bissen sich Krug/C. Schneider die Zähne aus und verloren beide glatt mit 3:0 Sätzen. Heublein hatte lediglich im ersten Satz gegen Krug das Nachsehen, spielte aber ansonsten sein gewohntes, druckvolles offensiv ausgerichtetes Spiel und fuhr zwei nie gefährdete Siege ein. Den fehlenden Punkt zum knappen Heimsieg steuerte Oldie Harry Endruweit mit einem hauchdünnen 3:2 Sieg (11:9 im 4.+5.Satz) gegen P.Schemberger bei.

Nicht nur der stark aufspielende W. Schneider, bisher nur eine Saisonniederlage, als auch der bis dahin mit nur einem Sieg in die Saison gestartete Hofmann fügten den VfB-Akteuren Blümig/Mick je eine Niederlage zu. Lediglich Mick zeigte Gegenwehr und verlor, trotz lautstarkem Aufbäumen, beides mal erst im 5.Satz, da aber recht deutlich. Der leicht angeschlagene Blümig fand nie zu seinem Spiel und kassierte verdient 2 Niederlagen mit 3:1 Sätzen. Selbst bei mehr Fitness, wäre es äußerst schwer geworden, die an diesem Abend gut aufgelegten SG-Spieler an dem Rand einer Niederlage zu treiben.

Bonk nahm den Schwung aus dem Weidhäuser Spiel in sein erstes Einzel gegen P. Schemberger mit und führte schnell mit 2:0 Sätzen. Die nächsten 3 Sätze gingen dann unerklärlicher Weise an den SG-Spieler, nachdem sich Bonk einredete, sein Gegner habe seinen Spielstil komplett geändert, was dieser nach Spielende jedoch dementierte. Klingt komisch – is aber so. Weder Bonk noch Endruweit fanden ein rechtes Mittel um K. Schemberger in die Knie zu zwingen. Meist mit sich selbst hadernd, setzte es jedoch zwei klare Niederlagen, wobei die Sätze (3x 9:11 und 1x 11:13) nur knapp an den Gegner gingen. Somit verhinderte man einerseits, dass die SGR III an das ehe schon punktemäßig dichte Ligamittelfeld Anschluss fand, andererseits, dass Geli und Jürgen frühzeitig nach Hause konnten. Sorry und Danke hierfür (Flaschbier und Salzstängle waren auch gut).

Nachdem man mit den zuletzt erzielten Ergebnissen (Niederlage-Sieg-3 Unentschieden) auf der Stelle (im Mittelfeld) getreten ist, schaffte man den angestrebten Heimsieg und steht mit 7:5 Punkte plötzlich schon auf Platz 3. Doch geht es dieses Jahr ziemlich eng zu und es kann jeder jeden schlagen. Platz 3 kann schon am kommenden Spieltag wieder dahin sein, denn wie soll es anders sein, man tritt erneut mit 2 Mann Ersatz bei der heimstarken DJK/TSV Rödental an, welche trotz Verstärkungen hinter ihren Erwartungen blieben. (K)ein leichtes Spiel!?

 

DJK/TSV Rödental - VfB Einberg 9:1

Es wurde wahrhaft kein leichtes Spiel. Sondern ein schnelles, denn bei der DJK setzte es eine deutliche 1:9 Niederlage. Selbst wenn man komplett gewesen wäre – es waren erneut 2 Ersatzleute (Heublein/Jakob) gefragt – ist es an einem Samstag nicht leicht Punkte bzw. 1 Punkt aus der Goebel-Halle zu entführen. Den Ehrenpunkt für den VfB holte das Doppel Endruweit Henning/Mick, welche an diesem Tag auch das vordere Paarkreuz bildeten. In den nachfolgenden Einzeln hagelte es 8 Niederlagen, denn auch Mick verlor sein zweites Einzel, was aber nicht mehr in die Wertung einging. Man konnte sich nur zweimal in den 5.Satz kämpfen, doch diese verlor man dann umso deutlicher. An diesem Nachmittag war einfach nichts drin, was nicht gerade ein Motivationsschub für das anstehende Heimspiel gegen den SV Sonnefeld ist. 

 

VfB Einberg – SV Sonnefeld 5:9

In diesem richtungsweisenden Spiel traf es den VfB extrem, denn es fehlte die halbe Mannschaft. Man schaffte es aber irgendwie, dass 6 Leute sich in die Halle verirrten. Hierfür sei auch einmal Danke gesagt.

Die Eingangsdoppel liefen erfreulich gut und man ging mit 2:1 in Führung. Doch in den Einzeln bot lediglich Blümig den beiden Gästespielern Leikeim und Feyler – Sonnefelds etatmäßiges vorderes Paarkreuz – Paroli und besiegte beide mit 3:1 Sätzen. In diesem Match durfte/musste zu seinem Leidwesen Harry Endruweit – eigentlich Einbergs-Nr. 5 – im vorderen Paarkreuz den Schläger schwingen. Hatte jedoch zweimal das Nachsehen und das lang ersehnte Erfolgserlebnis blieb gegen die beiden Materialspieler erneut für ihn aus. In der Mitte hatte man auf Punkte für den VfB gehofft. Doch hier siegten nicht die vermeintlich besseren Spieler Bonk/Heublein sondern das Gästeduo Bauersachs/Hummel. Den Letztere blieben in den entscheidenden Spielphasen ruhig und überließen den Punktgewinn, den immer stärker und lauter mit sich hadernden VfB-Akteuren, durch Fehler, welche meist einfach, vermeidbar und unnötig waren.

Aus dem hinteren Paarkreuz steuerte Roos durch einen deutlichen Sieg gegen Rinke den 4. Mannschaftspunkt zum 4:4 Zwischenstand bei. Jakob stand gegen Freitag auf verlorenen Posten und man lag vor Beginn der zweiten Einzelrunde mit 4:5 im Rückstand. Nach dem kurzzeitigem Ausgleich (5:5) setzte es dann 4 Niederlagen in Folge und die Gäste waren überglücklich mit dem 9:5 Auswärtssieg.

Nicht gerade gut für’s Selbstvertrauen gegen das Spitzenteam von der TTG Neustadt/Wildenheid II , wo man zum letzten Vorrundenspiel zu Gast ist. Natürlich – immer noch - mit Ersatz, wenn’s auch nur einer sein dürfte.

 

 

TTG Neustadt/Wildenheid II - VfB Einberg 9:5

Der Negativtrend setzte sich auch in der unterschiedlich ausgeleuchteten Wildenheider Turnhalle fort. Man vermisste bei manch einen den nötigen Biss. Was jedoch viel mehr fehlte war die Spielfreude – abgesehen vom nötigen Training. Auch war keine Spur von „sich ergänzen/harmonieren" in den Doppeln zu erkennen, was sich auch in den Ergebnissen wiederspiegelte. Blümig/Bonk waren chancenlos genauso wie Endruweit Henning/Mick und verloren beide glatt mit 3:0, wobei Letztere sogar einen Satz zu Null lustlos hoch drei wegballerten. Das Doppel Endruweit Harry/Heublein hatte letztendlich 3:1 verloren, jedoch waren alle 4 Sätze hart umkämpft (-10/-10/+9/-9) und man lag schnell mit 3:0 hinten. Jetzt war man in den Einzeln enorm unter Druck, um nicht wieder eine Klatsche, wie bei de DJK/TSV Rödental, zu bekommen. Endruweit Henning kämpfte Zorn im 5.Satz mit 11:9 nieder und Blümig besiegte Buga im Parallelspiel mit 3:1. Nur noch 2:3 aus VfB-Sicht. Wie schon im Doppel hatte Endruweit Harry gegen Buhl in den Verlängerungen (verlor zweimal 12:10) nicht die nötige Ruhe und das nötige Selbstvertrauen in sein „Brett"(Racket) und verlor mit 3:1. Als Blechschmidt im 4. Satz beim Stand von 1:5 eine Auszeit nahm, sah Mick noch wie der sichere Sieger aus, denn er führte nicht nur mit 5:1 Punkten in diesem Satz, sondern auch mit 2:1 Sätzen. Im Anschluss gelangen ihm nur noch 8 Punkte (3 im 4.Satz und 5 im 5.Satz) und er ergab sich seinem Schicksal. Jetzt war der anfänglich 3 Punkte Vorsprung der TTG II wieder da und das hintere Paarkreuz war gefragt den VfB im Spiel zu halten. In einem spannenden und abwechslungsreichen Spiel besiegte Heublein mit 3:2 Steinert, welcher bis dato fast kein Spiel verloren hatte. Wenig Mühe hatte Bonk, welcher einen neuen Schläger am Start hatte, gegen Ersatzmann Philippi den er glatt 3:0 schlug. Und schon war der VfB wieder bis auf einem Punkt dran. Auch in seinem zweiten Einzel ließ Blümig sein Können ab und zu aufblitzen und besiegte auch Zorn mit 3:1, was den 5. VfB-Punkt bedeutete. Doch wie schon am Dienstagsspiel gegen den SV Sonnefeld war hier für den VfB Endstation. Wobei Endruweit Henning gegen Buga erst im 5.Satz den Kürzeren zog. Mick und Endruweit Harry hatten gegen Buhl und Blechschmidt nicht den Hauch einer Chance. Bonk hätte bei etwas ruhigerem Spiel durchaus die Möglichkeit Steinert an diesem Abend eine weitere Niederlage zuzufügen.

Somit brechen für den VfB harte Zeiten an. Denn man findet sich im hinteren Drittel der Tabelle wieder. Es werden zwar die Karten in der Rückrunde neu gemischt und man war bis auf das Match gegen DJK/TSV Rödental nie chancenlos. Es bedarf strikt genommen keiner Leistungssteigerung, sondern des Abrufens der Leistung, welche jeder drauf hat, um in dieser Liga zu bestehen. Somit sind die kommenden 9 Rückrundenspiele noch keine Entscheidungsspiele, sondern richtungsweisend. Und jeder sollte sich wieder darauf freuen, bei manch einem Gegner Revanche nehmen zu können. Aber...

wir kamen in der hoffnung / das wir ein guter gegner sind /

doch dafür hat es einfach nicht gereicht /

doch wir haben unsere geschichte und unsere tradition /

wir sind nicht zu kaufen / wir haben keinen preis /

und ihr könnt uns nicht beerdigen / solang’ wir noch am leben sind /

wir werden uns erholen / und dann werden wir euch wiedersehen /

schade, scheiße, wie kann das passieren / wie konnten wir gegen so was verlieren? /

schade, scheiße, wie kann das passieren / doch wir kommen zurück, um uns zu revanchieren /

...

(DTH – BallastDerRepublik - Schade, wie kann das passieren?)

Kreis-Pokalendspiel: VfB Einberg – SV Meilschnitz 1:5

Die Einschüchterungstaktik "Masse statt Klasse" der Meilschnitzer ging voll und ganz auf. Sie besetzten mit wahrscheinlich allen Einwohnern des Neustadter Stadtteils die Halle in Neuses a. Brand. Der einzige Supporter aus Einberger Sicht Heinz B. ging fast in der Masse unter. Am Ende sahen die Zuschauer ein recht kurzes Endspiel. Denn die junge, hungrige Meilschnitzer Mannschaft Maaser-Klinner-Rauscher zeigte die gefälligere, kompromislosere und bessere Spielanlage als das Einberger Trio Blümig-Heublein-Bonk. Den Ehrenpunkt für den VfB holte Blümig im Spiel gegen Maaser. Hier nun mit „hätte-wenn-aber“ anzufangen wäre zu einfach. Meilschnitz hatte ihre 3 besten in der Rangliste gelisteten Spieler am Start und Einberg stellte auch 3 Spieler und mehr war an diesem Abend nicht drin. Nochmals Glückwunsch an die Truppe vom SV Meilschnitz. Und Dank an alle VfB-Akteure die den Weg ins Finale ermöglicht haben.

 

VfB Einberg – TTG Neustadt-Wildenheid II 8:8

 

Zum Rückrundenauftakt gastierte die zweite Mannschaft von der TTG Neustadt-Wildenheid, Tabellen Zweiter nach der Vorrunde, in der Einberg etappenbeheizten Turnhalle. Normaler-weise trat der VfB die gesamte Vorrunde immer mit mehr oder mindestens gleich vielen Ersatzleuten wie der Gegner an, doch bei diesem Spiel war es einmal anders herum. Der Gast musste sein mittleres Paarkreuz ersetzen und mit den beiden Topspielern ihrer Dritten die Mannschaft vervollständigen. Dem VfB fehlt noch auf „unbestimmt“ die Nr. 1 – Niko Steckmann – der sich nach langer verletzungsbedingter Pause jedoch wieder ans Training herantasten will. Für ihn spielte unsere Nr. 1 aus der Zweiten – Klaus Heublein. Doch nun zum spannungsgeladenen Spiel zweier Mannschaften, die sich bis zum Schluss einen erbitterten, aber zu jeder Zeit fairen Kampf auf Augenhöhe lieferten.

Zielvorgabe des Mannschaftsführers Blümig (dieser war bei der Begrüßung bzw. beim Formular ausfüllen wahrscheinst nicht ganz da und gab folgendes zu Spielbeginn wieder: „Zum heutigem Rückrundenauftakt in der Herren Kreisliga 2 Neustadt …“ – Nomen ist Omen!?) war zumindest mit 1 Sieg - besser mit 2 Siegen - aus den Doppeln zu starten, denn im Hinspiel startet man mit 3 verlorenen Eingangsdoppeln. Mit zwei neu formierten Doppeln (Jens/Henning und Erich/Andy) und dem eingespielten Doppel 3 (Harry/Klaus) sollte gepunktet werden. Am Ende sprang 1 Punkt heraus.

In den folgenden Einzeln konnte der VfB seine liegengelassenen Punkte aus den Doppeln wieder zurück erkämpfen. Man führte sogar mit 8:7 Punkten bevor es zum entscheidenden Schlußdoppel kam. Die zahlreichen Zuschauer (Detlef R. und u.a. Spielern von TSSV Fürth a. Berg/SG Rödental/Oberwallenstadt) sahen ein bärenstark aufspielendes Gästedoppel (BUga/BUhl), die sich in spannenden 4 Sätzen verdient mit 3:1 durchsetzten und es so zum leistungsgerechten Unentschieden kam. Natürlich war bei beiden das angestrebte Ziel: SIEG! V.a. bei der TTG II, denn diese wollen ja weiterhin oben mitspielen und der VfB will frühzeitig Punkte zwischen sich und den Abstiegsplätzen bringen, was bei der derzeitigen Leistungsdichte nicht leicht wird. Aber mit dieser gezeigten Mannschaftsleistung sollte dies kein Problem darstellen.

Aber nochmals kurz zu den Einzeln. An den „BU-Männern“ von der TTG haben sich insgesamt 4 Spieler des VfB die Zähne ausgebissen. Denn in den Doppeln konnten lediglich 3 Sätze (reicht in einem Spiel zum Sieg – aber nicht in zweien) abgerungen werden. In den Einzeln sah es nicht besser aus, obwohl Blümig gegen Buga schon mit 2:0 (+4/+6) Sätzen führte, aber im Anschluss eine Lektion in Sachen „kompromisslosen Offensiv-TT“ erhielt und schließlich klar und deutlich die folgenden 3 Sätze (-1/-1/-5) verlor. Dies bekam dann auch noch Henning Endruweit zu spüren, der glatt 3:0 verlor, wobei er nicht mal schlecht spielte. Nein BUga spielte wie im Rausch - aus einem Guss – einfach bärenstark. Gegen die Nr. 1 der TTG Zorn konnten jedoch beide punkten. Der zweite BU-Mann Nr. 3 BUhl gab sogar nur einen Satz ab und schlug Mick (3:0) und Harry Endruweit (3:1), wobei in diesem Spiel durchaus mehr für den VfB drin war. Hätte Harry etwas mehr Nervenstärke bewiesen und in der Verlängerung des 3. Satzes keine 2 Fehlaufschläge nacheinander gemacht, dann …Wer weis!? Aber wie im vorderen Paarkreuz konnten beide gegen Steinert, wenn auch erst immer im Endscheidungssatz, gewinnen. Mick sogar nach einem 0:2 Satzrückstand (was der Buga kann – kann ich schon lang). Das hintere Paarkreuz, mit einem super (ruhig) aufgelegten Bonk, konnte letztendlich die 1:3 Doppelbilanz egalisieren. Hier nochmals ein Dankeschön an die Gästespieler Müller/Eckstein, dass Sie Bonk ermöglichten, seine Spiele vorzuziehen. Dies aber vielleicht beim nächsten Mal überdenken, denn beide verloren gegen einen Bonk, wie man sich ihn wünscht. Nur Heublein musste sich gegen Müller geschlagen geben.

Der Spieltag fand dann auch mit beiden Mannschaften in kameradschaftlicher Atmosphäre beim „Altweiberfasching“ im Sportheim seinen Ausklang (Ende: 24:135 Uhr). Und alle waren der einstimmigen Meinung, dass keine Mannschaft heute hätte gewinnen dürfen.

Im Februar ist kein weiteres Spiel, so dass man fleißig trainieren kann/könnte!?

 

SG Rödental II – VfB Einberg 9:1

 

Gegen den Ligaprimus hatte man nicht den Hauch einer Chance. Während die SG diesmal mit ihrer gewohnten Stammformation antrat, vermisste man weiterhin schmerzlich auf VfB-Seite die etatmäßige Nr. 1 Steckmann sowie an jenem Abend auch noch Harry Endruweit. So setzte es eine deftige 9:1 Klatsche. Den Ehrenpunkt holte das Doppel Blümig/Endruweit Henning. Die weiteren Spiele gingen zwar mindestens über 4.Sätze, jedoch sprang nichts zählbares mehr heraus. Auch wurde von den 4 Spielen, welche über die volle Distanz gingen, keins gewonnen, obwohl Bonk/Heublein, Mick und Heublein jeweils eine 2:0 Satzführung sich erspielten. Aber nicht über die Ziellinie retten konnten. Umgekehrt sah es bei Röther gegen Lieb aus. Seine Aufholjagd nach 0:2 Rückstand wurde mit dem 9:11 im 5.Satz durch Lieb beendet.

 

 

VfB Einberg – VfL Neustadt 9:1

 

Wieder musste der VfB 3 Akteure –Blümig (1.2), Endruweit Henning (1.3), Endruweit Harry (1.5) - gegen einen Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt ersetzen. Ein Lichtblick war jedoch das lang ersehnte Comeback von Steckmann. Ein Punktgewinn wäre mit dieser Truppe – Steckmann (1.1), Mick (1.4), Bonk (1.6), Heublein (2.1), Stegner David (2.3), Roos (2.5) - ein Erfolg. Doch was die 6 Jungs gegen die komplette Mannschaft des VfL Neustadt ablieferten, war aller erste Sahne. Hätte Bonk den 5.Satz nicht 10:12 gegen Hänsel verloren, wäre der VfL mit einem 9:0 heimgereist. Denn der VfL hat bestimmt gedacht, gegen diese Mannschaft ist heut sogar ein Auswärtssieg drin. Aber so kann man sich täuschen. Sogar icke hab mich jewundert, als mir de Harry sachte, det die jungs jewonnen ham und zwar janz deutlich.

 

 

SG Rödental III – VfB Einberg 9:7

 

Ich bin nicht auf die (evtl. 2) Punkte scharf, um welche es in diesem Spiel gegangen wäre. Deshalb erspare ich mir die Vorgeschichte zu diesem Spiel zu erwähnen. Nützt ja alles nichts. Ich sage der SG Rödental III Danke für Nichts und gratuliere von Herzen zu den 7.Punkten, welche der VfB (Mannschaftszutaten: 1/2 II.Mannschaft + 1/3 I.Mannschaft + 1/6 III.Mannschaft) errungen hat. Ob das, das Salz in der TTC-Suppe war oder der ganze Streuer ist noch nicht abzuschmecken. Ein Beigeschmack wird bleiben, selbst wenn man eine Kartoffel, welche der VfB mit Sicherheit aus dem Kreisliga I Feuer holt, reinreibt. Guten Appetit. Aufgestoßen hat's trotzdem. Und wir sind noch am Verdauen.

 

 

VfB Einberg – FC Adler Weidhausen II 9:1

 

Umgekehrte Vorzeichen im Vergleich zum Spiel gegen die SG Rödental III. Denn unser Gast musste diesmal mit 4 Mann Ersatz aus ihrer 3.Mannschaft antreten. Die Positionen 1-3 galt es zu ersetzen, gelang aber nicht wirklich. Auf VfB-Seite fehlte nur Henning Endruweit, so dass es für die Gäste eine deutliche Niederlage setzte. Den Ehrenpunkt auf Gästeseite errang in der Materialschlacht Langer gegen Harry Endruweit. Eine Durchschnittsleistung reichte am heutigen Abend – ähnlich der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Kasachstan – zum nie gefährdeten Heimsieg. Somit bleibt der VfB in der Rückrunde zu Hause ungeschlagen. Und wenn der Heimnimbus gewahrt wird, hat man mit dem Abstieg wohl nichts mehr zu tun.

 

SV Sonnefeld – VfB Einberg 9:5

 

Auch beim Rückspiel unterlag man mit dem gleichen Ergebnis wie in der Vorrunde. Jedoch mit dem Unterschied, dass beim VfB nicht 3, sondern diesmal nur 1 Stammspieler ersetzt werden musste. Nach den Doppeln lag man wieder einmal mit 2:1 hinten, wobei das VfB-Doppel Steckmann/Blümig glücklich im 5.Satz mit 12:10 siegte. In die Einzel fand die komplette Mannschaft nicht richtig hinein. Das vordere Paarkreuz -Steckmann/Blümig- konnte lediglich 1 von 4 Endscheidungssätzen (alle 4 Spiele gingen über 5.Sätze) für sich entscheiden, wobei Steckmann einen rabenschwarzen Tag hatte und ihm so gut wie gar nichts gelingen wollte. Das mittlere Paarkreuz –Mick/Endruweit Harry- konnten beide ihre Spiele gegen Bauersachs gewinnen, fand aber gegen Hummel keine Möglichkeit diesen niederzuringen. Auch im hinteren Paarkreuz –Bonk/Heublein- erwiesen sich die Sonnefelder als cleverer. Gegen Freitag war jeweils nur ein Satzgewinn drin und Bonk rang Wasner nach 5.Sätzen nieder. Somit hat ein potentieller Abstiegskandidat allein 4 Punkte vom VfB bekommen.

 

VfB Einberg – TTC Eschi Frohnlach 9:5

 

Gegen die sympathischen Gäste kam der VfB zu einem nie gefährdeten Heimsieg, was nahezu gleichbedeutend mit den Klassenerhalt für den VfB war. Die um den Klassenerhalt kämpfenden Gäste traf es hart, da sie ohne ihre etatmäßige Nr. 1, welcher zu den besten in dieser Liga zählt, antreten mussten - ist jedoch nichts neues für den VfB! Letztlich traten beide Mannschaften mit 2 Ersatzspielern an, wobei beim VfB fast noch ein dritter Mann hätte spielen müssen. Denn unsere Nr. 1 Steckmann war fußballgeschädigt und leicht gehbehindert, was für seine Spielweise nicht gerade förderlich ist. Die 2:1 Führung nach den 3. Eingangsdoppel gab die nötige Sicherheit bzw. Lockerheit für die Einzel. Wie schon in Sonnefeld konnte beim VfB das vordere Paarkreuz nur 1 Punkt, aber diesmal zum Sieg, beisteuern. Blümig kämpfte nach 0:2 Satzrückstand Förtsch im 5.Satz nieder. Endruweit Henning/Bonk behielten mit 3:1 in der Mitte die Oberhand. Klare Punktsieger waren im hinteren Paarkreuz die 2 Jungs Heublein/Röther aus der 2.Mannschaft, welche nur 1 Satz dem Gegner gönnten. Trotz dieser Niederlag für Eschi zeigten sie sich im VfB-Sportheim optimistisch, den Klassenerhalt zu realisieren. Der VfB drückt die Daumen und hofft das es 2 andere Mannschaften treffen möge.

 

TV Ebersdorf II – VfB Einberg 9:7

 

Für beide Mannschaften ging es in diesem Spiel um die goldene Ananas. Dies spiegelte sich in den Spielen vor/hinter/neben den Platten auch wieder. Aber Tischtennis wurde trotzdem gespielt. Von den 16 Spielen gingen 7 über 5.Sätze, 3 über 4.Sätze und 6 über nur 3. Sätze. Allein schon 3 von 4 Doppeln gingen über die volle Distanz, wovon das entscheidende Schlußdoppel an den TVE ging und somit die Punkteteilung ausblieb.

Eine Führung mit 2:1 nach den Doppeln konnte der VfB nicht über die Einzel hinweg retten. Erneut konnte man vorn nur 1 Punkt gewinnen, wobei wieder einmal (diesmal grippebedingt) Steckmann Einbergs eigentlich Nr.1 fehlte und Mick die Spielstärke von Scheibl als auch Schamberger zu spüren bekam. Scheibl revanchierte sich gegen die damals unnötige Hinspielniederlage mit einem 3:0 (+15/+5/+10) Sieg gegen Blümig. Blümig seinerseits erzielte einen sicheren 3:0 Erfolg gegen Schamberger. In der Mitte konnte der seit Wochen angeschlagene Harry Endruweit nur ein Spiel erfolgreich bestreiten, denn sein zweites Einzel verschenkte er an Lindner im 5.Satz. Für den redegewandten Bonk gab es überhaupt kein Erfolgserlebnis, denn dieser konnte nicht einmal einen Satzgewinn verbuchen, wobei er in den beiden Doppelspielen seine eigentlich Spielqualitäten aufblitzen lies. Wenn der Hund net … könnte sich unser Dieter Röther denken, denn er verlor hauchdünn in 5. Sätzen (-10/8/9/-8/-9) gegen Dieter Dennstädt. Jedoch wussten wieder einmal Heublein/Röther zu überzeugen. Allen voran Klaus Heublein mit 2 Einzelsiegen in seinem 8. Spiel in der 1. Mannschaft. Somit hat er bei allen Rückrundenspielen ausgeholfen. Viiiiiielen Dank hierfür Klaus.

 

VfB Einberg – DJK/TSV Rödental 8:8

Auch im letzten Rückrundenspiel konnte der Gast, dieses mal die DJK/TSV Rödental, nicht als Sieger die Einberger Halle verlassen. Eigentlich ging es scheinbar für beide um nichts mehr – außer vielleicht um’s Prestige. Jedoch kurz vor Ende der Partie kam eine gewisse Dynamik durch die Bekanntgabe eines Zwischenergebnisses (7:4 Führung SGR III vs. TTG Nec II) in das anfangs bedeutungslose Spiel hinein. Denn bei einer sich andeutenden Niederlage für die TTG im Parallelspiel und einem gleichzeitigen Sieg der DJK/TSV Rödental gegen den VfB würde unser Gast den Relegationsplatz zur Aufstiegsrunde belegen. Die TTG verlor – aber die DJK/TSV Rödental gewann auch nicht. Ärgerte sich aber nach dem Spiel ordentlich. Besonders geärgert haben den Gegner: Erich Mick und Klaus Heublein mit 2 Einzelsiegen, Niko Steckmann und Andy Bonk mit 1 Einzelsieg und 2 Eingangsdoppeln.