Sie befinden sich hier: vfbeinberg.de > Tischtennis > Herren 1 > Spielberichte 13/14

VfB Einberg - VfL Neustadt 9:2

Der Gast aus Neustadt hatte sich das Gastspiel in Einberg durchaus anders vorgestellt. Obwohl der VfL schon seit längerer Zeit gesichert war, wollten Sie die Partie nicht ohne Weiteres so einfach herschenken. Aber die sonst lautstarken, durch die Luft hallenden Emotionsausbrüche der Neustödter erschütterten die Einberger Schulturnhalle und somit die Einberger Spieler diesmal nicht im Geringsten.

Seit langem ging der VfB mal wieder mit positiven Ergebnissen aus den Anfangsdoppeln heraus. An diesem Abend sogar mit 3 gewonnenen Doppeln. Das Minimalziel, das Erreichen des Relegationsplatzes, rückte in greifbare Nähe. In den nächsten folgenden Einzelpartien wurde auch das Pluspunktekonto nochmals in die Höhe geschraubt und man führte fast uneinholbar mit 8:1. Jedoch erlangt man erst den Sieg, wenn der 9.Punkt unter Dach und Fach gebracht ist. Ein Unentschieden wäre einer Niederlage gleich gekommen. Diesen Punkt erzielte der an diesem Abend äußerst gutaufgelegte Bonk - was so ein Sieg im ersten Einzel/Doppel alles freisetzen kann!

Beim hochverdienten Sieg hatte man auch das nötige Quäntchen Glück wieder auf seiner Seite, was man Spiele zuvor manchmal nicht hatte. Was der Sieg wert war/ist - zeigt sich im Relegationsspiel. Aber man sieht der ganzen Sache locker entgegen und man hat mit beiden Optionen sicherlich kein Problem. Man nimmt 's - wie's kommt!

TTC Eschi Frohnlach - VfB Einberg 9:6

Das einzige was an diesem Abend in aller Munde bleibt, ist nicht das Spiel an sich, sondern die Auto-Nummer neben unserem Mannschaftsbus.

Die letzten Niederlagen hinterließen deutliche Spuren bei den VfB-Akteuren. Keiner schaffte es so recht den Kopf wieder frei zu bekommen, um locker aufspielen zu können. Fehlendes Selbstvertrauen und der Druck, gewinnen zu müssen, um den direkten Abstieg zu vermeiden, lähmten vielmehr die gesamte Mannschaft. Man haderte mehr mit sich selbst oder mit dem Zähler, anstatt sich auf das Spiel zu konzentrieren. Mindestens die Hälfte der Mannschaft spielt unter ihren Möglichkeiten. Man verkrampft zu schnell. Strahlt keine positive Energie aus. Ergibt sich anscheinend seinem Schicksal und hofft auf Besserung in einer Klasse tiefer.

Ein Erfolgserlebnis zum Saisonabschluß wäre allen zu wünschen. Bei einem Sieg winkt die Relegation. Stellt sich nur die Frage, ob dies überhaupt das Ziel sein sollte? Oder ist ein kontrollierter Abschied sinnvoller, um in der starken Kreisliga 2 nächste Saison mehr Erfolgserlebnisse geniesen zu können.

Man hat aber immer noch alles selbst in der Hand bzw. auf dem Schläger.

Man ist von niemanden abhängig.

Man kann immer noch selbst die Richtung vorgeben, wo es hingehen soll.

 

VfB Einberg - TTG Neustadt/Wildenheid II 6:9

In einer bis zum Ende spannenden Partie konnte der VfB das Fehlen zweier Stammspieler, darunter auch TTG-Spitzenspieler Steller, der Gäste nicht zu ihrem Vorteil ummünzen. Schon die "Doppelstrategie" ging wieder einmal, wie schon so oft in dieser Saison, nicht auf und man durfte zum gefühlten 1000. Male einen Rückstand hinterherlaufen. Wer mit wem in den Doppeln am besten kann/könnte, steht auch 2 Spieltage vor VfB-Saisonschluß nicht 100 %-ig fest.

In den darauf folgenden Einzeln wechselten Sieg und Niederlage stetig ab. Keiner konnte sich bis dahin entscheidend absetzen und für die nötigen Nadelstiche sorgen, welche die Weiche auf "Sieg" stellte. Ins Geheim hoffte der VfB nach der ersten Einzelrunde und den Doppeln mit einer knappen Führung von 5:4 in die zweite Einzelrunde zu starten. Denn wie anfangs erwähnt, spielte der Gast mit 2 Mann Ersatz. Dies w(s)ollte man in der momentanen Situation schamlos ausnutzen. Doch der Ersatz erwies sich als harte Nuss und überlies nicht die Punkte zur 5:4 Führung - sondern sorgte im Gegenteil für den 4:5 Rückstand. Der an diesem (Jahreshauptversammlungs-)Abend ungeschlagene Blümig konnte noch den Punkt zum 5:5 für den VfB erringen. Doch nun setzten die Gäste mit 3 Siegen in Folge, was dann schon einen sicheren Punktgewinn für sie bedeutete, ihre Nadelstiche, was den VfB unter enormen Druck setzte. Letztendlich war es Gäste(ersatz-)spieler Hanft, aus deren 4. Mannschaft, welcher den 9:6 Auswärtssieg mit seinem 3 (1x Doppel + 2x Einzel) Tagessieg für seine Farben erringen konnte.

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man glatt darüber lachen. Nicht nur der FC Bayern München schafften das "Triple" - auch die VfB-TT-Abteilung könnte dies gelingen! Nur nicht als Gewinner - sondern als Verlierer? Denn alle 3 Mannschaften stehen nunmehr auf (vor-)letzten Plätzen ihrer Ligen! Aber es können nur 2 absteigen ;-)

TTC Thann - VfB Einberg 9:0

Am Spieltag fehlte nur bis 19:30 Uhr der sechste Mann. In der Haarbrücker Schulturnhalle leistete dann aber eine komplette VfB-Mannschaft und zwar mit Ersatzmann Jakob dem TTC Thann Gegenwehr, wenn auch nur mit mäßigem Erfolg. Mit neuformierten Doppeln, welche sich allesamt tapfer schlugen, wollte man eigentlich ein Zeichen setzen. Aber die Zeichen blieben selbst in den darauf folgenden 6 Einzeln im Verborgenen. Lediglich 4 magere Satzgewinne gestanden die Thanner, welche auch nicht mit der Stammbesetzung antreten konnten, dem Gast zu. Trotz der deftigen Niederlage war die Stimmung im Thanner FIRE FIGHTER HEADQUARTER bei einer deftigen Brotzeit mit Bratwurst und Bier gut, obgleich man an diesem Abend durchaus auf den zweiten direkten Abstiegsplatz hätte abrutschen können - wenn der Adler bei der TTG erfolgreicher gewesen wäre. War aber dem nicht so.

FC Adler Weidhausen II - VfB Einberg 9:2

Waren die Probleme vor dem Spiel gegen den Tabellenvorletzten und zweiten direktem Absteiger, schon groß, sind Sie nach dem Spiel nicht kleiner geworden. Der VfB konnte nur magere 2 Spiele gewinnen und katapultiert sich Stück für Stück weiter weg vom rettenden Ufer. Selbst der Relegationsplatz scheint nicht mehr sicher in Einberger Hand zu sein, denn mit dem Sieg hat Weidhausen genau soviel Pluspunkte wie der VfB, nur dieser hat NOCH das bessere Spielverhältnis bei einem Spiel weniger. Sollten beide Kontrahenten keines ihrer Spiele mehr gewinnen, kann die Höhe der Niederlagen das Zünglein an der Waage sein.

Es müssen sich jedoch alle Einberger Spieler die Frage stellen, ob man in dieser Klasse überhaupt richtig aufgestellt ist.

In Weidhausen, beim bis dato noch 2 Punkte hinter dem VfB Einberg und somit auf dem Abstiegsplatz stehenden, standen zu Beginn des Matches im Doppel zwar zwei Einberger nebeneinander, doch jeder davon neben sich. So kam was kommen musste. Kein Doppel konnte siegreich gestaltet werden. Auch in den Einzeln ließ man den letzten Biss vermissen, im Gegensatz zum Adler, welcher deutlicher seine Krallen zeigte und die Beute Einberg relativ leicht fangen konnte. Von Abstiegskampf mit absoluten Siegeswillen war dort nichts zu sehen und zu spüren - eher von Abstiegskrampf. Weidhausen hat nach den wenig verbliebenen Strohhalmen gegriffen und einen zumindest verdient sich genommen.

8 Punkte könnte der VfB noch holen - nur wie? So jedenfalls nicht!

Als Mannschaft, wo jeder jeden pusht - geht's vielleicht! Wie die 4 Endspiele ausgehen, bleibt offen - in beide Richtungen, bei den Gesichtern, welche der VfB in dieser Saison an den Tag(Abend) legt!

TV Ebersdorf II - VfB Einberg 9:3

Während sich der TV Ebersdorf II nach diesem Sieg im gesicherten Niemandsland der Tabelle wiederfindet, sitzt der VfB weiterhin auf dem Relegationsplatz fest. Die Luft scheint raus zu sein, welche vielleicht von Anfang an, durch die ewige TTC Rödental Diskussion, gar nicht erst drin war. Oder blufft der VfB? Und er legt seine ganze Energie in die letzten ENDSCHEIDUNGSSPIELE, welche u.a. gegen direkte Mitkonkurenten um den SCHLEUDERPLATZ anstehen. Doch wie stark sind die Nervendrähte? Denn NERVENSTÄRKE wird das Tüpfelchen auf dem V - wie Verbleib - sein.

Der Gastgeber (in Person von Dieter D.) hat leicht reden, wenn er sich während des laufenden Spieles in seinem Match den Satz erlauben kann: "Da muss ich mich wohl nimmer recht anstrengen!". Diesen Luxus wünschten sich die VfB-Akteure auch - doch bei denen stehen die Anzeichen eher anders herum.

SV Meilschnitz - VfB Einberg 9:1

Durch einen souveränen 9:1 Sieg über den VfB Einberg konnte sich der Topfavorit SV Meilschnitz vorzeitig die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga sichern. Herzlichen Glückwunsch.

Wenig Mühe hatte der Gastgeber in den Doppeln, welche beim VfB jedoch nicht so recht harmonieren wollten. Auch in den folgenden Einzeln zeigte der designierte Meister keine Schwächen. Nur Klaus Heublein zeigte eine sehenswerte Leistung gegen den unbequem zu spielenden Oldie, der sonst sehr jungen Meilschnitzer Truppe, Schmehle und siegte verdient mit 3:2 Sätzen.

Mit Sekt - ja meine lieben Leser - Sie lesen richtig - mit Sekt - demonstrativ nicht einmal von der Krim - mit Sekt - nicht wie damals beim VfB-Aufstieg mit CHAMPAGNER wurde der Aufstieg begossen. Und auch die Halle behielt eine blütenreine Weste. Is' halt Neustödt. Klingt komisch - is' aber so.

 

TTC Neundorf - VfB Einberg 4:9

Beim Tabellenletzten TTC Neundorf tat sich der VfB in der Mitwitzer Turnhalle recht schwer. Man lag nicht ganz schuldlos mit 2:4 zurück, eher 7.Siege in Folge den Auswärtspflichtspielsieg perfekt machten.

Selbst an seinem eigenen Geburtstag warf Gästespieler Müller alles in die Waagschale, um das Unmögliche möglich zu machen und die ersten Punkte für seine Farben zu erringen. Doch der VfB konnte sich letztendlich mit einem blauen Auge, welches phasenweise auch leicht zu dunkelblau bis beidseitig (gell Detlef!?) über die Runden retten und einen vorzeitigen K.O. mit 9:4 landen.

In 13 Begegnungen konnte der TTC gerade einmal 20 Spiele gewinnen. Davon steuerte der VfB in 2 Partien genau 7 mit bei und wenn man sich dies vor's Auge führt, kommt der momentane Tabellenplatz (Relegationsplatz) nicht von ungefähr. Um diesen schnellst möglich zu verlassen, ist bei allen eine Leistungssteigerung erforderlich und vollste Konzentration bei den nun kommenden Partien - außer gegen den SV Meilschnitz - nötig.

VfB Einberg - DJK/TSV Rödental 7:9

Zum Rückrundenauftakt wäre ein Unendschieden gegen den momentanen Vizemeister und Nachbarn aus Waldsachsen im Bereich des Möglichen gewesen. Doch ein ungeschriebenes Gesetz hat sich vielleicht wieder einmal bewahrheitet. Befindet man sich im Tabellenkeller liegt man stets etwas näher am Pech statt am Glück.

Von den Anfangsdoppeln an, bis zum Schlußdoppel, war man immer auf Augenhöhe mit der DJK/TSV Rödental. Doch unterm Strich stand man mit leeren Händen da. Denn letztendlich waren es vielleicht wir -die VfB-Akteure- selbst, welche sich um einen Punktgewinn oder sogar doppelten gebracht haben.

Im Verlauf der gesamten Begegnung, mit über 3 Stunden Spielzeit, konnte sich keiner der beiden Mannschaft deutlich absetzen und es wogte hin und her. In Zahlen ausgedrückt sieht es wie folgt aus:

Doppel 2:2 wäre da mehr drin gewesen?

1.Paarkreuz 3:1 (Blümig 2:0 - Bonk 1:1) unerwartet!

2.Paarkreuz 0:4 (Röther 0:2 - Heublein 0:2) Schlüssel zum (Miss-)Erfolg?

3.Paarkreuz 2:2 (Endruweit Ha. 1:1 - Roos 1:1) wäre da auch mehr drin gewesen?

Ob die Quotientenregelung (Schlüssel der Spielstärke), woraus sich eine neue VfB-Mannschaftaufstellung ergab, ein anderes Endergebnis gebracht hätte, ist zu bezweifeln.

In den nächsten Partien steuert unser mittleres (2.) Paarkreuz mit Sicherheit wieder entscheidende Punkte für einen VfB-Erfolg mit bei. Denn dann liegt das Glück bestimmt wieder näher beim mittleren und hinteren Paarkreuz. Und die knappen Satzverluste werden in Siege umgemünzt.

 

 

 

TTG Neustadt/Wildenheid II - VfB Einberg 9:2

Nach der herzlichen Begrüßung "... unsere Freunde vom VfB Einberg zum heutigen ..." durch Spielführer Buga war dann aber schnell klar, an den beiden Platten ist damit Endstation. Es geht um Punkte und da kennt man für eine kurze Zeit weder Freund - sondern nur noch Feind. Dies bekamen der VfB (erneut ohne Henning Endruweit) deutlich zu spüren. Die TTG zeigte die reifere und erfolgreichere Spielanlage und ließ nur einen Doppel-/Einzelsieg zu. Der Sieg geht vollkommen in Ordnung - nur zu deutlich. Denn mit etwas mehr Glück hätte man tatsächlich Kosmetikkorrektur betreiben können. Mehr aber auch nicht.

VfB Einberg - TV Ebersdorf II 8:8

Punktgewinn? Punktverlust! Das ist hier die Frage.

Hätte Blümig gegen Friedel in den Sätzen 4 und 5 nicht beides Mal in der Verlängerung, sowie Röther gegen Teuber im 5. Satz zu 9 verloren, wären weitere 2 Punkte auf der Habenseite gewesen. So nur oder Gott sei Dank einer.

Einen blitzsauberen Start erwischte der VfB, denn es konnten alle 3 Doppel gewonnen werden und man führte 3:0, was Sicherheit geben sollte. Und den Gegner normalerweise in Zugzwang und Druck setzt. Doch der TVE II konnte zum 3:3 ausgleichen. Danach war der VfB gefragt, welcher als Antwort mit 3 Einzelsiegen zu glänzen wusste, was die erneute 3 Punkteführung bedeutete. Was folgte war die Retourkutsche des Gastes, die auch in Folge ihre nächsten 3 Partien für sich gestalten konnten. Es hieß nunmehr 6:6 in der Gesamtwertung.

Dem "Gesetz" dieser Partie nach folgend hätte der VfB die nächsten 3 Begegnungen für sich entscheiden müssen. Doch wie eingangs erwähnt, ging im 5.Satz eine Partie an den TVE II und es stand nur 7:7. Detlef Roos konnte mit einem Sieg den Punktgewinn sicherstellen. Und wenn auch noch das 4 und letzte Doppel siegreich verliefen, wäre der Sieg unter Dach und Fach. Der an diesem Tag gut aufspielende Roos konnte auch in seinem zweiten Einzel nach hart umkämpften 5.Sätzen als Sieger die Platte verlassen. Nun lag es in den "Händchen" vom Doppel Blümig/Bonk den letzten fehlenden Punkt zum Sieg zu holen, jedoch unterlagen sie nach 5 spannenden Sätzen dem Gästedoppel Scheibl/Friedel und es hieß 8:8.

 

VfL Neustadt - VfB Einberg 9:7

In einem bis zum Schluß spannenden, von beiderseits durchlaufenen Hochs und Tiefs geführtem Spiel errang der VfL einen Heimsieg, an dem Sie selbst eigentlich nicht mehr glaubten. Denn nach einer anfänglichen 4:1 VfL-Führung lag der VfB mit 7:6 in Front. Und die mit Einzelsiegen gestarteten Dieter Röther und Detlef Roos schienen zu stark an diesem Abend für das hintere Heimpaarkreuz zu sein. Doch es kam leider anders als alle gedacht haben. Dieter verlor nach 2:0 Satzführung den 3.Satz 12:14 (3.Satzgewinn = 1.Punktgewinn + mehr) und danach das komplette Spiel, wie auch Detlef, welcher jedoch einen 0:2 Satzrückstand hätte aufholen müssen. Im abschießenden Doppel stand Bonk mit Blümig an seiner Seite auf verlorenem Posten.

Man kann 2 entscheidende Faktoren für diese Niederlage heranziehen. Als da wären die magere Doppelgewinnausbeute. Nur 1 von 4 Doppeln konnte gewonnen werden und dies auch nicht gerade sicher und ungefährdet. Man muß hier fairer Weise noch anfügen, dass unser "zweier" Doppel Heublein/Endruweit Harry sich hart umkämpfte Sätze gegen das Neustadter Spitzendoppel lieferten und durchaus den Sack frühzeitig hätten zu machen können/müssen? Schließlich mit 5:11 im 5.Satz den Kürzeren zogen.

Faktor 2 ist und bleibt die "Arbeitseinstellung" der Nummer 1 - Blümig. Färbt das zu stark negativ auf die Mannschaftsleistung ab? Wie bekommt man ihn wieder in die Spur - kratzt ihn aus der Kurve? Ein paar TT-Spiele Auszeit - für Kopffreiheit?

Nicht vergessen dürfen wir bei allem Negativen besonders die starken Leistungen von Harry Endruweit und Klaus Heublein. Harry konnte beide Einzel gewinnen und Klaus zwar nur eins, dies aber ... ich weiß net ... welche ... wie ... man dass ... beschreiben soll ... man muss es gesehen haben. Im 5.Satz führte Klaus schon 10:4 - sprich hatte 6 Matchbälle und  hatte einen tausend hoch x prozentigen Schmetterball zum Satz-/Spielgewinn und ... ein paar Bälle später hatte Fischer beim Stand von 11:10 selbst Matchball. Doch Klaus liebte es, die 3 schwierigeren Punkte für sich zu machen und siegte doch mal in der Verlängerung.

Zero points goes to Blümig - one point Heublein/Bonk/Röther/Roos and one double - two points to Endruweit and the winner is VfL. Ce la vie.   

VfB Einberg - TTC Neundorf 9:3

Mit dem Gast aus Neundorf stellte sich der Tabellenletzte und zweite, aber auch wesentlich spielschwächere der beiden, Aufsteiger in Einberg vor. Über das gesamte Spiel gesehen, war der VfB das geschlossenere und bessere Team und es bestand nie die Gefahr, dieses Spiel zu verlieren. So konnte ein Pflichtheimsieg, für den es auch nur 2 Punkte auf der Habenseite gibt, verbucht werden.

Dem TTC Neundorf dürfte es über die gesamte Saison schwer fallen, überhaupt einen Zähler auf ihrer Habenseite zu erringen. Daraus abzuleiten ist, dass mit dem TTC Neundorf der erste Absteiger feststehen dürfte und es nun umso wichtiger wird gegen Mitkonkurrenten wie dem VfL Neustadt zu punkten, um nicht der zweite Direktabsteiger zu sein.

VfB Einberg - TTC Eschi Frohnlach 4:9

Die Talfahrt des VfB gegen einen Mitkonkurrenten konnte nicht gestoppt werden, obwohl diese Partie richtungsweisend ist/war. Der Gast aus Frohnlach zeigte mehr Siegeswillen und entführte zu recht die Punkte aus der Einberger Schulturnhalle.

Dabei lief es anfangs recht gut für den VfB, denn das 3er Doppel Röther/Roos errang für die Farben des VfB die 2:1 Führung. Im 5.Satz setzten sie einen Nadelstich gegen die Haudegen Scheckenbach/Weidner durch den Gewinn des Satzes, in dem die Gäste nicht weniger als 7 Matchbälle hatten.

Doch in den nächsten 5 Einzeln hagelte es 5 Niederlagen in Folge, ehe Roos mit seinem ersten Saison Einzelsieg den Rückstand auf nur 3:6 hielt. Was da zeitenweise geboten wurde, läßt sich nicht recht in Worte fassen. Selbst auf die Kämpfernaturen färbte die Spiel-/Auftretensweise mancher ab und eine Art von Gleichgültigkeit hat scheinbar die gesamte Mannschaft erfasst. Ein rechtes Aufbäumen war zwar in der zweiten Einzelrunde zu erkennen, doch da war das Kind schon in den Brunnen gefallen.

So langsam müssen Punkte her, sonst könnte folgendes historisches geschehen:

Alle 3 verbliebenen Mannschaften des VfB könnten absteigen, denn momentan finden sich ziemlich alle am Ende der Tabelle wieder. Kellerduell auf Kellerduell droht. Also: Kämpfen Einbärch! Kämpfen!

 

VfB Einberg - SV Meilschnitz 1:9

An der Kirchweih entführte der Aufsteiger und als Titelaspirant gehandelte SV Meilschnitz, mit seiner relativ jungen Mannschaft, hoch verdient die Punkte aus Einberg. Dem Doppel Blümig/Bonk gelang lediglich der Ehrenpunkt.

2 magere Sätze konnten den spielstarken Gästen in den folgenden Einzeln abgerungen werden. Ein Sieg von Blümig gegen Rauscher wäre durchaus drin gewesen, hätte dieser seine in jedem Satz deutliche Führung (6:2 - 7:3 - 8:2) in Ziel bringen wollen. Den letzten Satz verlor er sogar 8:11 - wohl gemerkt nach 8:2 Satzführung. Sportfreund Bonk, der einer von 2 Satzgewinnern war, sorgte für den Spruch des Spieltages, nachdem Schmehle ein Kantenball gelang: "Mit einem Hauch von nix geht der an die Kante". Ansonsten ließ der Gast nix anbrennen und war jeder Zeit Herr im Ring - äh Halle latürnich.

In den kommenden Partien gilt es fleißig Punkte zu sammeln, denn 3 von 4 Favoriten hat man schon hinter sich und die Machbaren kommen jetzt. Den Anfang macht der TTC Eschi Frohnlach, welcher mit einer wie schon gegen Weidhausen gezeigten geschlossenen Mannschaftsleistung zu schlagen ist.

 

DJK/TSV Rödental - VfB Einberg 9:1

In der gut besuchten Franz-Goebel-Halle sahen die Zuschauer eine einseitige Partie, denn der VfB zeigte eine grauenvoll schlechte Vorstellung. So hatte die DJK/TSV Rödental stets leichtes Spiel und konnte von den unnötig einfachen Fehlern profitieren.

Die Doppelaufstellungstaktik ging gründlich in die Hose und man mußte einen 0:3 Rückstand aufholen. Aber ein unbändiger Wille dies umzusetzen, war in keinster Weise zu erkennen. Man ergab sich seinem Schicksal. Nur Dieter Röther konnte sein Spiel erfolgreich bestreiten, denn nur dieser wollte nicht zu Null verlieren. Den anderen war dies scheinbar egal, obwohl es sich hier um das Stadtderby handelte.

Vielleicht ist dieses Ergebnis auch ein gutes Omen für die Saison, denn letztes Jahr setzte es auch an einem Samstag mit Spielbeginn 14:30 Uhr eine deutliche Niederlage (9:1) und man hielt die Spielklasse.

Am Kirchweih-Freitag 18.10.2013 gastiert der (Mit-)Favorit SV Meilschnitz 

 

VfB Einberg - TTC Thann 6:9

Nach knapp über 165 Minuten verliessen die Gäste erleichtert, aber auch nicht ganz unverdient, die Einberger Schulturnhalle, um in der Kabine noch einen kleinen Umtrunk zu nehmen.

Denn, wenn Henning Endruweit und der nur an diesem Abend Doppel spielende Detlef Roos im 5.Satz gegen das 1er Gästedoppel ihre 7:3 Führung ins Ziel gerettet hätten, wäre man aus den Doppelpaarungen mit 3:0 gestartet. Leider verlor man 7:11!

In den nachfolgenden Einzeln wurde überweite Strecken begeisterndes und packendes Tischtennis beiderseits geboten.

Im vorderen Paarkreuz fanden Blümig und Endruweit He. kein Mittel, um Gästespieler Klose einen einzigen Satz abzuringen, denn dieser setzte sein Material gekonnt und sicher ein. Gegen Thanns Nummer 2 Dirk Eichhorn hatten beide zahlreiche Möglichkeiten auf Sieg, jedoch konnte sich nur Henning Endruweit berauschen und schlug diesen in beeindruckender Manier.

Das mittlere Paarkreuz um Heublein und Bonk fanden in dem jungen Lippmann ihren Meister, welcher durch seine einfache, jedoch höchst effektive Spielweise keinen der beiden einen Sieg gönnte. Gegen Weyh zeigte Bonk, wie "powerfull" er seine Vor-/Rückhand spielen kann, wie schon im Pokalspiel zu bewundern war, und siegte souverän mit 3:1 (-5/9/9/9). Heublein hätte eigentlich noch souveräner triumphieren können, nutzte jedoch seine 2:0 Satzführung nicht aus.

Endruweit Harry und Röther siegten je mit 3:1 gegen Arnold, verloren jedoch mit dem gleichen Ergebnis gegen (G)Oldie Heinz Eichhorn. Wobei Harry durchaus hätte gewinnen können, denn im 1.Satz war er klar im Vorteil, ließ sich jedoch durch 1-2 Schiedsrichterentscheidungen (Sohn!) aus der Ruhe bringen, was schon in früheren Spielen auch der Fall war. "Harry keep cool in future - it doesn't nütz what - you know".

Nicht unzufrieden mit der eigenen gezeigten Leistung klang zusammen mit den Bezirksligaabsteiger und Mitfavoriten für den sofortigen Wiederaufstieg der Abend in der Umkleide aus.

Erstes Auswärtsspiel: Samstag 12/10/2013 13:90 Uhr gegen DJK/TSV Rödental

 

VfB Einberg - FC Adler Weidhausen II 9:4

Mit einem verdienten Sieg gegen FC Adler Weihausen II startet der VfB in die neue Saison. Mit dem nötigem Glück (Netzroller und Kantenbällen) zum rechten Augenblick konnten die VfB-Aktuere die entscheidenden Nadelstiche setzen, um letztendlich einen ungefährdeten Sieg zu landen, welcher durchaus sogar noch höher hätte ausfallen können. Denn in 3 Einzeln schlug man(n) sich quasi fast selbst. Sei es durch einen Fehlaufschlag in der Verlängerung, was jedoch diesem "Jungspund" (70 Jahre - herzlichen Glückwunsch nochmals nachträglich lieber Siegfried) verzeihen muss. Zumal er unverhofft zu diesem Einsatz kam, denn Andy B. kam etwas verspätet zum Spiel (ja, die Saison hat doch tatsächlich angefangen mein Lieber) und fand deshalb keine Berücksichtigung bei dieser Begegnung. Oder es fehlte die Lockerheit in den Schlägen bzw. man verlor einfach den Faden.

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, in welcher, neben den Doppelsiegen, mit je 2 Einzelsiegen Harry Endruweit (2x 3:0), Jens Blümig (2x 3:1) und Dieter Röther (3:2 und 3:0) die fleißigsten Punktesammler waren. Kopf hoch heißt es für Detlef Roos, der leider keine Punkte (Doppel und Einzel) zum Sieg beisteuern konnnte. Aber auch das kommt noch - bloß nicht verkrampfen, sondern Spass und Freude freien Lauf lassen.

Nächstes Heimspiel: Dienstag 08/10/2013 20:00 Uhr gegen TTC Thann