Radtour im Maintal, nach Kulmbach und zurück.

Die traditionelle Radtour der AH-Abteilung führte uns dieses Jahr trotz Corona in die Hauptstadt des Bieres. Von dort wir zurück nach Lichtenfels 40 km entlang des Mains radeln wollten.

Die Anreise bis Kulmbach mit dem Zug traten 7 Mann an, 5 Jungs unserer Truppe fühlten sich noch so jung und frisch und radelten direkt dahin. Am Bahnhof angekommen starteten wir unsere Tour durch die Stadt in Richtung Melkendorf. Der dortige Zusammenfluss von Roten und Weißen Main war das erste Ziel. Von dort ging es ca. 1,5 km zur ersten Rast am „Kieswäsch“, dem Naherholungsgebiet Mainaue bei Mainleus. Hier trafen wir auch auf den Rest der Truppe, die per „Drahtesel“ anreisten. Bei herrlichen Wetter und einem kühlen Trunk lies es sich gut aushalten an diesem schönen Baggersee. Danach waren wir für die erste größere Etappe über Burgkunstadt nach Weidnitz gut gerüstet. Entlang des Mains und immer flankiert von der Bahnstrecke zwischen Wiesen und Feldern war es ein Genuss mit dem Rad die Landschaft kennen zu lernen. Zur Mittagszeit erreichten wir wie geplant den Landgasthof „Zum Anker“, indem wir bestens bewirtet wurden. So manches „Schäuferle“ wurde zum „Auffüllen“ der Depots verdrückt.

Nach dieser Stärkung verließen wir die Strecke und bei Hochstadt an einer Brückenbaustelle der neuen B 289 eine freigelegt Steinformation zu bewundern, die eine Art steinerne Straße aus der Römerzeit ähnelt. Das Gestein ist zwar wesentlich älter, nämlich etwa 200 Millionen Jahre, aber eben natürlichen Ursprungs und somit nichts geschichtsträchtiges von Menschen Hand. Dieser Teil der Etappe abseits vom Fluss war durchaus bergig und anspruchsvoll. Von Hochstadt war geplant über Schwürbitz zum „karibischen Eck“ zu radeln. Der Durst war  nach der „Bergetappe“ und dem anschließenden Zeitfahren auch dementsprechend groß und da kam der See in Schwürbitz gerade recht.

Die Truppe nutze die Pause und die Tour wurde kurzerhand nach Sonnefeld umgeplant. Der nächste Anradelpunkt war nun der Gasthof „Goldener Löwe“ um eine guten Bekannte aus gemeinsamen „Einberger Zeiten“ aufzusuchen. Hier war die Verweildauer entsprechend groß und nach erfolgreicher Stärkung starteten, bis auf zwei, der Rest den Heimweg zum Sportheim in Einberg. Die Heimfahrt mit dem Zug war erledigt und so hatten die meisten doch eine stattliche Anzahl zwischen 70 und 120 km gestrampelt. Und das von Gut der Hälfte ohne E-Unterstützung. Der Ausklang an der Bratwurstbude wird hier aus den „bekannten Gründen“ nicht weiter beschrieben.

Ein rundum gelungener „bewegter“ Tag mit Freunden bei Essen und Getränken war die Resonanz aller Teilnehmer.

Mehr Bilder zum Ausflug der AH gibt es hier.